FC Aarau

Leichte Anzeichen eines Aufschwungs beim FC Aarau

Der FC Aarau kommt unter Interimstrainer Sascha Stauch zu einem 1:1-Unentschieden in Winterthur und zeigt sich trotz Punkteteilung spielerisch verbessert im Vergleich zu den Auftritten unter dem entlassenen Livio Bordoli.

Anstoss, Angriff, Schuss, Tor. Die Aarauer erlebten im ersten Spiel nach der Entlassung von Livio Bordoli einen veritablen «Kaltstart», wie es Sascha Stauch nach seinem Debüt ausdrückte. Aus zwanzig Metern traf Gianluca D’Angelo an Goalie Ulisse Pelloni vorbei zur Winterthurer Führung - nach nur 35 Sekunden.

FC Winterthur  - FC Aarau 1:1: Stimmen zum Spiel

FC Winterthur - FC Aarau 1:1: Stimmen zum Spiel

Interviews mit Ulisse Pelloni, Sandro Burki und Interims-Trainer Sascha Stauch.

Dabei sah der Aarauer Schlussmann nicht vorteilhaft aus. In der Folge bügelte Pelloni seinen mässigen Auftakt aber mehrfach aus, als er die Grosschancen von Trachsel (22.) und Cicek (30.) zu Nichte machte.

Luxusproblem bei den Torhütern

Letztmals war Pelloni in der Challenge League vor mehr als zwei Monaten zum Einsatz gekommen - gegen Winterthur (1:2). «Ich wollte etwas verändern und habe auf mein Bauchgefühl gehört», so Stauch zum Wechsel zwischen den Pfosten.

Er sprach auch von einem «Luxusproblem» mit zwei starken Keepern. In der Offensive tat sich Aarau erneut schwer. Zwar waren die Bemühungen um einen geordneten Spielaufbau zweifellos zu erkennen, doch Torgefahr blieb vorerst aus - trotz neun Eckbällen alleine vor der Pause.

Mentalitätswechsel sichtbar

Einmal mehr erwies sich eine Einzelaktion als Aarauer Initialzündung: In der 56. Minute traf Carlinhos von der Strafraumgrenze zum Ausgleich in die rechte Torecke. Ein Treffer, der den Aarauern viel Auftrieb gab. Die Gastgeber sahen sich immer mehr unter Druck, doch scheiterten Mobulu (71.) und Radice (79.) knapp, ehe ein Versuch von Sliskovic (82.) von der Torumrandung zurückprallte.

Am Ende musste Aarau aber auch froh sein, als Pelloni mit einer weiteren Glanzparade gegen Araz zumindest einen Zähler festhielt. «Natürlich zählen in unserer Situation nur drei Punkte, aber die Art und Weise wie wir aufgetreten sind, stimmt mich positiv», resümierte Sandro Burki. Auch Stauch sah einen Mentalitätswechsel, ehe er sein Amt an den neuen Cheftrainer Marco Schällibaum weitergeben wird.

Die Partie zum Nachlesen im Liveticker von Patrick Haller:

Winterthur - Aarau

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