Lars Unnerstall war in der Rückrunde der vergangenen Saison der grosse Held des FC Aarau. Mit seinen Leistungen hatte der damals von Schalke 04 ausgeliehene Goalie grossen Anteil am Klassenerhalt der Aargauer. Im Sommer wechselte Unnerstall in die zweite Bundesliga zu Fortuna Düsseldorf, wo er sich mit Michael Rensing ein heisses Duell um die Nummer 1 liefert. Derzeit weilt er mit seinem Klub im Trainingslager in Marbella, wo er am Freitagabend das Testspiel gegen den FC Basel knapp 1:2 verlor.

Lars Unnerstall, 1:2 gegen Basel verloren. Zufrieden oder nicht?
Unnerstall: Es war ein gutes und schnell geführtes Testspiel. Dass Basel eine Klasse-Mannschaft hat, versteht sich von selbst, wenn man ihre Vorrunde verfolgt hat. Wir haben uns gut geschlagen und hätten ein Unentschieden verdient gehabt.

Sie waren während Ihrer Zeit beim FC Aarau eine Attraktion. Verfolgen Sie die Spiele der Aarauer auch nach Ihrem Abschied noch?
Auf jeden Fall. Ich informiere mich laufend im Internet über den Verein und die Spiele. Dazu habe ich mit einigen Spielern regelmässig SMS- und Telefonkontakt. Ich möchte unbedingt noch in dieser Saison zurück ins Brügglifeld – aber nicht was Sie jetzt vielleicht denken, sondern als Zuschauer. Ich habe die Atmosphäre dort immer sehr genossen.

Bei Fortuna Düsseldorf müssen Sie anders als in Aarau um Ihren Stammplatz kämpfen. Enttäuscht?
Klar will ich in jedem Spiel im Tor stehen. Die letzten Spiele durfte ich das und habe mich gut geschlagen. Jetzt sind wir in der Vorbereitungsphase und irgendwann entscheidet der Trainer, wer im ersten Rückrundenspiel ran darf.

Und wenn Sie auf die Bank müssen – peilen Sie dann eine Rückkehr in die Schweiz an?
Ein weiteres Engagement in der Super League kann ich mir sehr gut vorstellen. Das halbe Jahr in der Schweiz war ganz toll für mich – nicht nur, weil ich einen Stammplatz hatte beim FC Aarau.