Fussball

FC Aarau verliert gegen Bundesligist Freiburg wegen Unachtsamkeiten

Der FC Aarau verliert das Testspiel gegen den Bundesligisten SC Freiburg mit 1:3 – einziger FCA-Torschütze ist Marvin Spielmann. Ein enttäuschter Sven Christ: «Es bleibt der Eindruck, dass wir die gleichen Fehler wiederholen.»

Am Ende waren es zwei Unachtsamkeiten in der Aarauer Defensive, die die Begegnung im Breisgau entschieden. Zuerst leistete sich Frano Mlinar im Spielaufbau einen kapitalen Ballverlust, den die Freiburger durch Sebastian Freis zur erneuten Führung nutzten.

Und nur wenige Augenblicke später liess sich Juan Pablo Garat an der Grundlinie von Philipp Zulechner überlisten, woraufhin Christos Almpanis nur noch zum Endstand einzuschieben brauchte. «Einmal mehr haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Es bleibt der Eindruck, dass wir die gleichen Fehler wiederholen», resümierte Aarau-Cheftrainer Sven Christ.

Anfänglich hatten beide Teams – jeweils mit sieben Absenzen, wegen Aufgeboten für Nationalmannschaften, nur mühsam ins Spiel gefunden. Eine seltene Möglichkeit nutzte der Bundesliga-Dreizehnte mittels Kopfball von Dani Schahin zur Führung, nachdem eine Hereingabe zum Angreifer gefunden hatte.

Zudem scheiterte Freiburg im Laufe des Spiels zweimal an der Torumrandung. Die Aarauer waren im 3-4-3-System aufgelaufen, liessen es im Angriffsspiel jedoch an Durchschlagskraft und Präzision vermissen – neben Edgars Gauracs und Dante Senger war auch der dritte Mittelstürmer Ognjen Mudrinski auf der Liste der Verletzten (Leistenprobleme) vorzufinden.

Erst in der 67. Minute war Freiburg-Torhüter Sebastian Mielitz als solider Vertreter des Schweizer Stammkeepers Roman Bürki gefordert, als er einen Distanzschuss des eben erst eingewechselten Nachwuchsspielers Marvin Spielmann parierte.

Tordebüt gegen Bundesligist

Letzterer traf fünf Zeigerumdrehungen später nach einem Eckball von Daniel Gygax per Kopfstoss zum zwischenzeitlichen Ausgleich. «Es war ein schönes Erlebnis», sagte Spielmann – zurzeit an den Erstligisten FC Baden ausgeliehen – zum ersten Treffer im FCA-Trikot.

Er besass auch die letzte Chance im Vergleich mit den Bundesligisten, den das 18-jährige Offensivtalent – verträglich langfristig an den FC Aarau gebunden – in Sachen Physis und Spieltempo als «interessante Erfahrung» bezeichnete. Ein Versprechen für die Zukunft ist Spielmann zweifellos, wie sein einflussreicher Kurzauftritt in Freiburg zu unterstreichen vermochte.

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