FC Aarau

Ein Neuanfang unter speziellen Vorzeichen - gegen den Leader

Marco Schällibaum (r.) im Gespräch mit Stürmer Mart Lieder

Marco Schällibaum (r.) im Gespräch mit Stürmer Mart Lieder

Am Montagabend spielt der FC Aarau gegen Leader Lausanne erstmals unter seinem neuen Trainer Marco Schällibaum - auch wenn der 53-jährige Zürcher wegen seiner Sperre aus Chiasso nur von der Tribüne aus zusehen darf.

Es wird für Marco Schällibaum ein spezieller Start als neuer Trainer des FC Aarau werden: Wenn seine neue Mannschaft am Montagabend zu Hause Challenge-League-Leader Lausanne empfängt, sitzt der 53-jährige Zürcher nur auf der Tribüne. Weil er sich in seiner letzten Partie als Chiasso-Trainer Anfang des Monats gegen Le Mont mit dem Schiedsrichter anlegte, wurde er von der Liga für drei Spiele gesperrt. «Ich habe einenen Fehler gemacht und auch wenn die Bestrafung hart ist, muss ich sie so akzeptieren», sagt Schällibaum dazu.

«Viel wichtiger als meine Befindlichkeit auf der Tribüne ist, dass uns ein gutes Spiel gelingt. Das ist alles was zählt», so Schällibaum weiter. Speziell ist die Situation für ihn aber auf jeden Fall: «Es ist sonst schon schwer auf der Bank, so wird es aber noch härter.»

Marco Schällibaum: «Spieler sind frisch und wollen»

Vertreten wird Schällibaum auf der FCA-Bank von Sascha Stauch. Der Technische Leiter des Team Aargau führte den FC Aarau bereits zwischen der Freistellung von Livio Bordoli und der Verpflichtung von Schällibaum. Beim 1:1 gegen Winterthur coachte er das Team zu einem Auswärtspunkt.

Am Mittwoch, 21. Oktober, leitete Schällibaum sein erstes Training beim FCA. «Ich habe aus diesen Trainings gute Erkenntnisse gewonnen und meine Philosophie in Teilen bereits rüberbringen können. Die Spieler sind frisch und wollen. Das ist eine gute Basis. Nichts desto trotz wird es gegen Lausanne nicht einfach», sagt Schällibaum.

Lüscher wohl in der Aussenverteidigung

Auch wenn Schällibaum seine Spieler während der Partie nicht coachen darf, so wird er sie im Vorfeld auf die Partie einstellen. Die letzten Trainings am Wochenende lassen die Vermutung zu, dass Sven Lüscher als rechter Aussenverteidiger den nicht zur Verfügung stehenden Igor Nganga (Nachwehen seiner Blinddarmoperation) ersetzen dürfte. Ob auf der linken Seite Kim Jaggy, der wegen eines Problems mit dem Tränenkanal derzeit mit Maske trainiert, eingesetzt wird, ist unklar. Ebenso gut könnte Bruno Martignoni spielen.

In der Innenverteidigung deutet vieles auf das Duo Juan Pablo Garat/Marco Thaler hin, während direkt davor Sandro Burki und Michael Perrier auf der Doppelsechs spielen dürften. Im offensiven Mittelfeld dürfte FCA-Topskorer Carlinhos mit den beiden Flügeln Luca Radice und Ridge Mobulu oder Marvin Spielmann auflaufen. Klar dürfte die Sache im Angriff sein: Weil Petar Sliskovic vorerst verletzt fehlt, dürfte Mart Lieder in der Startformation stehen.

Wer gegen Lausanne im Tor stehen wird, wollte Schällibaum auf Anfrage noch nicht kommunizieren. Nur eines ist bereits öffentlich klar: Dass beide Torhüter je eine Chance, sich zu beweisen erhalten werden. Einer am Montagabend gegen Lausanne, der andere am Donnerstagabend gegen Le Mont (19.15 Uhr).

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