Wie gut hätte der FC Aarau solche Tore brauchen können: Der Lette Edgars Gauracs wurde in seiner Heimat für das «Tor des Jahres 2014» in der Vrsliga ausgezeichnet. Mit einem traumhaften Freistoss ins Lattenkreuz hatte der damalige Stürmer von Spartaks Jurmala die Wahl für sich entscheiden können.

Edgars Gauracs Tor für Spartaks Jurmala gegen Skonto FC / 30.03.2014

Edgars Gauracs Tor für Spartaks Jurmala gegen Skonto FC / 30.03.2014

Auf Twitter bedankte sich Gauracs für die für sein Tor abgegebenen Stimmen: «Vielen Dank allen, die ihre Stimme für mich abgegeben haben und auch an die Vrsliga», schreibt er zum Foto mit der Auszeichnung zum «Tor des Jahres» (Mitte), derjenigen für den «Spieler des Monats Juni» (links) und derjenigen für den «Spieler des Monats Juli».

Insgesamt waren für die Wahl bei der Vrsliga 7192 Stimmen eingegangen. Mit 3169 Stimmen erhielt das Tor von Edgars Gauracs am meisten Stimmen und 448 Stimmen mehr als dasjenige mit den zweitmeisten Stimmen.

Edgars Gauracs bedankt sich auf Twitter für die Unterstützung seiner Fans

Edgars Gauracs bedankt sich auf Twitter für die Unterstützung seiner Fans

Beim FC Aarau, wo Gauracs seit Sommer unter Vertrag steht, konnte der 26-Jährige erst einmal Jubeln. Gegen Sion schoss er bei seinem Debüt kurz nach der Einwechslung das Siegtor zum 1:0. Im Spiel gegen die Young Boys verletzte er sich wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung schwer. Kreuzbandriss lautete die niederschmetternde Diagnose. Der «Letten-Bomber» verpasste den Rest der Vorrunde. Auf die Rückrunde sollte er aber auf den Platz zurückkehren und vielleicht schiesst er dann auch in der Super League solche Traumtore.