«Side statt Aarau», titelten wir am frühen Sonntagmorgen auf dem Online-Portal der «az». «Belek statt Side», hätte es eigentlich am späten Sonntagabend bereits wieder heissen müssen. Denn der FC Aarau ist wie am frühen Sonntagabend angekündigt nach nur einem Tag in Side umgezogen.

Grund für die kurzfristige Planänderung war der schlechte Zustand des Rasens auf dem in Side zur Verfügung stehenden Trainingsplatz. «Vor zwei Wochen war der Platz noch völlig in Ordnung», sagt FCA-Vizepräsident Roger Geissberger. Das Problem sei der anhaltende Regen der vergangenen Tage und die vielen auf dem Platz trainierenden Teams gewesen. «Im Umkreis von 30 Kilometern gibt es keine anderen Plätze, die auf einen Profi-Klub ausgerichtet sind.» Deshalb habe man sich für den Umzug ins knapp 50 Kilometer entfernte Belek entschieden.

Netter Nebeneffekt: Testspiele vor der Haustür

«Hier sind die Trainingsplätze in einem sehr guten Zustand», sagt Geissberger. Am neuen Ort des Trainingslagers teilt sich der FCA die Rasenplätze mit den beiden Bundesligisten Hertha Berlin und 1. FC Nürnberg. Verkürzt wird auch die Fahrt an die beiden Testspiele gegen Hannover (Dienstag) und Nürnberg (Freitag): Diese finden nämlich in Belek und damit nun quasi direkt vor der Haustür der Aarauer statt.

Zur Verletzung von Miguel Peralta, der sich am Sonntagnachmittag im Training eine Verletzung am rechten Knie zugezogen hat, gibt noch keine Neuigkeiten.