FC Aarau

Bordoli nach Rausschmiss: «Wir haben die beste Abwehr der Schweiz»

FC-Aarau-Trainer Bordoli nach Rausschmiss: «Wir haben die beste Abwehr der Schweiz»

«Kein Problem, ich akzeptiere das»: Livio Bordoli wirkt kurz nach seiner Absetzung gelassen.

Livio Bordoli muss beim FC Aarau per sofort den Hut nehmen. Der Tessiner akzeptiert den Entscheid der Klubleitung zwar scheinbar stoisch, findet das aber «traurig». Schliesslich habe man die letzten fünf Spiele nicht verloren.

«Wir haben einfach Schwierigkeiten.» Das gibt der abgesetzte Trainer des FC Aarau am Dienstagvormittag im Interview mit Tele M1 zu. Der FC Aarau habe «die beste Abwehr der ganzen Schweiz», doch in der Offensive sei es den Spielern nicht gelungen, die «vielen Chancen» auch in Tore umzuwandeln.

Vielmehr habe er denn auch nicht mehr zu sagen, ausser: Dass er nun als Trainer abgesetzt wurde, akzeptiere er. «Das ist Fussball und ich akzeptiere das. Kein Problem.»

Ungenügende Resultate, unzufriedene Spieler

Kurz zuvor, am Dienstagmorgen um 9 Uhr, ist der 59-jährige Tessiner vom Klub darüber informiert worden, dass er den FC Aarau per sofort nicht mehr trainieren wird. Bis ein neuer Trainer gefunden ist, übernimmt Sascha Stauch, der Technische Leiter des Team Aargau, der Talentförderungs-Vereinigung der Aargauer Clubs Aarau, Baden und Wohlen.

Livio Bordoli übernahm den Trainerposten beim FC Aarau Anfang Juni 2015. Grund seiner Entlassung seien die ungenügenden Resultate, teilt der Klub mit. Statt eines sich abzeichnenden Aufstiegs erreichte der FC Aarau gerade mal zwei Siege in elf Spielen und nur Rang 9 in der Challenge League. Zudem wurde die Kritik an seinem Führungsstil aus den Reihen der Spieler immer lauter. (smo)

Live auf Tele M1

Mehr dazu in der Sendung «Aktuell» um 18 Uhr (stündliche Wiederholung)

live auf Tele M1 - Bordoli-Entlassung

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