Laufenburg

Städtlefasnacht Laufenburg: Es ist bunt, laut und absolut grenzenlos

Zur Eröffnung der schweiz-deutschen Städtlfasnacht Laufenburg kamen selbst die Engländer angereist. Sie begeisterten mit ihren Guggenklängen das grosse Publikum auf dem Marktplatz in der Mehreren Stadt.

Tanzen ein Frosch und ein Zebra miteinander, umarmen sich ein Teufel und ein Engel, teilen sich ein Osterhase und ein Dalamtiner eine Wurst, dann kann nur eines sein: Fasnacht. Und wie. Beim Marktplatz auf Schweizer Seite hatte es Felix Klingele, OK-Präsident der Städtlefasnacht nicht einfach, als er die Fasnacht als offiziell eröffnet erklären wollte.

Da nutzte es auch wenig, dass er aus voller Kehle rief «machen wir es wir früher, als es noch keine Technik brauchte.» Er hatte zuvor mehrmals vergeblich in das Mikrofon in seiner Hand gesprochen. Aber eben, die Technik wollte nicht. Was solls, es ist Fasnacht. Zunftmeister der Mehreren Stadt, René Leuenberger, verschaffte sich da mit seiner lauten Stimme schon etwas mehr Gehör.

Die extra aus England an die Laufenburger Fasnacht angereisten Gäste, die Guggenband Frumptarn, brauchten sowieso keine Lautsprecher. Sie verstanden es, mit ihren Klängen das Publikum zu begeistern. Die englischen Guggenmusikanten hatten extra für ihre Auftritte in Laufenburg eine Fahne kreiert. Darauf vereinigen sich England, Deutschland und Schweiz zu einem g

renzenlosen Ganzen.

Im Publikum befanden sich auch die beiden Stadtoberhäupter, Herbert Weiss von Laufenburg Schweiz und sein deutscher Amtskollege, Bürgermeister Ulrich Krieger. Das Regieren überliessen sie an diesem 3. Faissen ganz den Fasnächtlern. Genossen gemeinsam mit vielen anderen Männern, Frauen und Kindern die närrische Ausgelassenheit.

Diese wird noch bis Aschermittwoch mit vielen Highlights weitergehen. Heute Freitag findet das grosse Guggenopenair, statt. Am Samstag das Häxefüür, am Sonntag der Fasnachtsumzug. Dies nur Teile aus einem grossen, grenzüberschreitenden Treiben im einmal gar nicht so leisen, sondern lauten und bunten Felsennest am Rhein.

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