Wahlen 2015

Delegation wird jünger – 35 Gruppierungen wollen für Zürich in den Nationalrat

Aufräumen in Bern: 873 Zürcherinnen und Zürcher auf 35 verschiedenen Partei- und Interessenlisten buhlen um einen Sitz im Nationalrat. Nicht alle der Kandidierenden nehmen den Wahlkampf wirklich ernst.

Aufräumen in Bern: 873 Zürcherinnen und Zürcher auf 35 verschiedenen Partei- und Interessenlisten buhlen um einen Sitz im Nationalrat. Nicht alle der Kandidierenden nehmen den Wahlkampf wirklich ernst.

Nun ist bekannt, wer sich alles für einen der 35 Zürcher Sitze im Nationalrat bewirbt. Wir sagen, welche Parteien und Gruppierungen Chancen haben und welche auffallen.

Am 18. Oktober finden die Nationalrats- und Ständeratswahlen statt. Gestern hat die Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr, die für die SP derzeit auch noch ein Nationalratsmandat innehat, die letzte und entscheidende Wahlphase eingeläutet:

Unter ihrer Aufsicht sind die Listennummern für die ingesamt 35 verschiedenen antretenden Parteien und Gruppierungen ausgelost worden, die mit dem Sprung nach Bern liebäugeln.

Auch wenn die Wahlen erst in knapp zwei Monaten stattfinden: Klar ist bereits, dass die Zürcher Delegation grösser werden wird. Die 200 Nationalratssitze werden aufgrund der Bevölkerungszahl unter den Kantonen aufgeteilt (wobei jeder mindestens einen Vertreter haben muss).

Dem Kanton Zürich stehen nun 35 Nationalratsmandate zu, eines mehr als in der laufenden Legislatur. Die Kantone Aargau und Wallis gewinnen ebenfalls einen Nationalrat hinzu, die Kantone Bern, Solothurn und Neuenburg müssen aufgrund der Bevölkerungsentwicklung je ein Mandat abgeben.

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