Laurel Macmillan hat beim Tauschhandel in einem der «14 Rooms» eine Kunstkarte des Traghetto-Gemäldes ihres Mannes, François Xavier Saint-Pierre, gegen einen Fünfliber getauscht. Um den Wert der Karte zu steigern, hat sie darauf zudem die Unterschrift ihres Mannes gefälscht. Ich habe diese Karte wiederum eingetauscht gegen ein Schweinchen aus Rosenquarz, das der Hund von Freunden kürzlich auf der Strasse ausgegraben hat. So kommen wir ins Gespräch: Normalerweise lebt Macmillan nicht vom Tauschhandel, sondern kuratiert selbst Kunstausstellungen. In Toronto ist sie zuständig für Film- und Videokunst am Toronto International Film Festival. An der Art ist sie auf der Suche nach möglichen Künstlern für die nächste Ausgabe. «Ich bin bereits mit mehreren im Gespräch.»

Laurel Macmillan:

Laurel Macmillan hat beim Tauschhandel in einem der «14 Rooms» eine Kunstkarte des Traghetto-Gemäldes ihres Mannes, François Xavier Saint-Pierre, gegen einen Fünfliber getauscht. Um den Wert der Karte zu steigern, hat sie darauf zudem die Unterschrift ihres Mannes gefälscht. Ich habe diese Karte wiederum eingetauscht gegen ein Schweinchen aus Rosenquarz, das der Hund von Freunden kürzlich auf der Strasse ausgegraben hat. So kommen wir ins Gespräch: Normalerweise lebt Macmillan nicht vom Tauschhandel, sondern kuratiert selbst Kunstausstellungen. In Toronto ist sie zuständig für Film- und Videokunst am Toronto International Film Festival. An der Art ist sie auf der Suche nach möglichen Künstlern für die nächste Ausgabe. «Ich bin bereits mit mehreren im Gespräch.»

Weniger Glück hat diese Art dem in Basel lebenden Künstler Alexander Palacios gebracht. In aufwendiger Arbeit hat er Darth Vader, den schweratmenden Bösewicht aus Star Wars, aus pinker Erdbeerschokolade geformt und danach photographiert. Seine Werke hätten in einer Galerie an der Volta ausgestellt werden sollen, doch die Besitzer dieser Galerie gingen Bankrott, die Nachfolger übernahmen das Kunstprojekt nicht. Jetzt verteilt er während der Art tapfer die pinke Schokolademuster, die Beschle für ihn hergestellt hat, und macht die Besucher auf seiner Website mit Fotos der Werke aufmerksam: alexander-palacios.com. Palacios ist ein Kämpfer, wie Darth Vader.

Alexander Palacios:

Weniger Glück hat diese Art dem in Basel lebenden Künstler Alexander Palacios gebracht. In aufwendiger Arbeit hat er Darth Vader, den schweratmenden Bösewicht aus Star Wars, aus pinker Erdbeerschokolade geformt und danach photographiert. Seine Werke hätten in einer Galerie an der Volta ausgestellt werden sollen, doch die Besitzer dieser Galerie gingen Bankrott, die Nachfolger übernahmen das Kunstprojekt nicht. Jetzt verteilt er während der Art tapfer die pinke Schokolademuster, die Beschle für ihn hergestellt hat, und macht die Besucher auf seiner Website mit Fotos der Werke aufmerksam: alexander-palacios.com. Palacios ist ein Kämpfer, wie Darth Vader.

«Er ist berühmt», raunt mir seine Begleitung zu. Adriano Berengo hat vor 25 Jahren begonnen, sich auf Kunst aus Glas zu spezialisieren. Seit 2009 stellt er von ihm kuratierte Künstler im prestigeträchtigsten Teil der Biennale in Venedig aus. Nächstes Jahr präsentiert er einen Höhepunkt: Berengo arbeitet mit der Eremitage in St. Petersburg, die zum ersten Mal einen Teil ihrer Kollektion aus venezianischem Glas ausserhalb des weltberühmten Hauses zeigen wird - vor allem «Masken, Kruzifixe und auch ein Keuschheitsgürtel». Das Hauptthema sei «gothic». Als ob das nicht genügte, wird auch Schriftsteller Umberto Eco bei dieser Ausstellung mitmachen.

Adriano Berengo:

«Er ist berühmt», raunt mir seine Begleitung zu. Adriano Berengo hat vor 25 Jahren begonnen, sich auf Kunst aus Glas zu spezialisieren. Seit 2009 stellt er von ihm kuratierte Künstler im prestigeträchtigsten Teil der Biennale in Venedig aus. Nächstes Jahr präsentiert er einen Höhepunkt: Berengo arbeitet mit der Eremitage in St. Petersburg, die zum ersten Mal einen Teil ihrer Kollektion aus venezianischem Glas ausserhalb des weltberühmten Hauses zeigen wird - vor allem «Masken, Kruzifixe und auch ein Keuschheitsgürtel». Das Hauptthema sei «gothic». Als ob das nicht genügte, wird auch Schriftsteller Umberto Eco bei dieser Ausstellung mitmachen.

Ihr Vorname, Jaysha, bedeute: «Ein Licht, eine Liebe.» Und die Künstlerin aus Amsterdam hat tatsächlich etwas Strahlendes. Jaysha Obispo hat soeben ein Kunstbuch herausgegeben, das nun in bekannten Museen wie dem Centre Pompidou in Paris verkauft wird. Sie interessiert sich «für Bewegung und Sprache». Und dabei vor allem für das, was ungesagt bleibe. Sie möchte Menschen dazu ermutigen, dahin zu gehen, wo sie frei sein können, mit ihren eigenen Gedanken und Gefühlen. «Wir vergessen oft ,dass wir sein können, wer wir sein wollen.»

Jaysha Obispo:

Ihr Vorname, Jaysha, bedeute: «Ein Licht, eine Liebe.» Und die Künstlerin aus Amsterdam hat tatsächlich etwas Strahlendes. Jaysha Obispo hat soeben ein Kunstbuch herausgegeben, das nun in bekannten Museen wie dem Centre Pompidou in Paris verkauft wird. Sie interessiert sich «für Bewegung und Sprache». Und dabei vor allem für das, was ungesagt bleibe. Sie möchte Menschen dazu ermutigen, dahin zu gehen, wo sie frei sein können, mit ihren eigenen Gedanken und Gefühlen. «Wir vergessen oft ,dass wir sein können, wer wir sein wollen.»

Jeden Tag stellen wir Ihnen vier neue Persönlichkeiten mit ihren ganz eigenen Geschichten vor.