Suhr

Der neue 1,5 Tonnen schwere Brunnen beim Gemeindehaus ist da

Eineinhalb Tonnen wiegt der Brunnen von Bildhauer Andreas und Steinmetz Florio Aeschbach (r).

Eineinhalb Tonnen wiegt der Brunnen von Bildhauer Andreas und Steinmetz Florio Aeschbach (r).

Die Familie Aeschbach hat einen mehrstufigen Brunnen entworfen – je nach Grösse derer, die das Wasser trinken.

Gestern Vormittag wurde er angeliefert: der neue Brunnen auf dem Platz zwischen den beiden Suhrer Gemeindehäusern. 1,5 Tonnen schwer, aus «Adria Verde»-Kalkstein, wurde er an seinen Platz gehievt und angeschlossen.

Geschaffen haben den Trinkbrunnen die Aarauer Bildhauer Aeschbach quasi als Familienprojekt: Andreas Aeschbach und Sohn Silvan haben ihn entworfen, gehauen hat ihn Sohn Florio. Der mehrstufige Brunnen nehme nicht nur Bezug auf den Treppenaufgang zu den Gemeindehäusern, sondern symbolisiere auch die verschiedenen Stufen oder Grössen derer, die das Wasser aus dem Brunnen trinken können, sagt Andreas Aeschbach.

Der Brunnen hatte im September für Gesprächsstoff gesorgt, weil sich Beat Woodtli, Präsident der Suhrer SVP, öffentlich über die «Verschleuderung von Trinkwasser» aufgeregt hatte. Ein Argument, das er Gemeinderat nicht gelten lassen wollte.

Man sei sich sehr wohl bewusst, welch wertvolles Gut Wasser sei. Philippe Woodtli, Geschäftsführer der Gemeinde, sagte damals: «Gerade deshalb ist ein Brunnen ein Zeichen von Lebensfreude, das zur Lebensqualität der Bevölkerung beiträgt.» (ksc)

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