Sie beschreiben eine Altersdepression. Soziale Isolation oder weniger Selbstständigkeit, bedingt durch Schwerhörigkeit, Sehbehinderung oder reduzierte Beweglichkeit, gelten als Risikofaktoren für eine Altersdepression. Sie ist häufig von körperlichen Beschwerden wie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen begleitet. Ebenso kommt es oft zu verzerrten Gedanken, wie die Angst zu verarmen. Altersdepressionen sind hartnäckig und können wiederholt auftreten. Zur Behandlung dieser komplexen Symptomatik bieten wir auf der Privatstation Sophia in den PDAG eine Behandlung mit verschiedenen Therapiebausteinen an. Ziel ist, dass die Betroffenen ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurückgewinnen und den eigenen Alltag wieder aktiv bewältigen. Psychotherapeutische Gespräche mit Ärzten und Psychologen verändern depressiv wirkende innere Überzeugungen. Eine medikamentöse Therapie zielt begleitend auf die Stimmungsstabilisierung und die Reduktion der verzerrten Gedanken ab. Das Pflegeteam und die Ergotherapie helfen, die eigene Handlungsfähigkeit zur Selbstpflege und Alltagsbewältigung wieder zu aktivieren. In der Bewegungstherapie werden durch gezielte und messbare Bewegungsübungen Fortschritte sichtbar gemacht. Der Körper wird dadurch als wertvoll und unterstützend erlebt. Tai-Chi-Übungen helfen, eine grössere innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu erreichen. Kreative Facetten der eigenen Persönlichkeit können dank der Kunsttherapie im Umgang mit bisher unbekannten Materialien ausgelebt werden. In allen Therapien führen Erfolgserlebnisse zum Erleben von Selbstwirksamkeit und ermöglichen, den Glauben an sich selbst wieder zu finden. Informationen unter: Tel. 056 462 23 51 oder E-Mail marco.gfeller@pdag.ch, www.pdag.ch.