Aarau

Petition fordert weniger Schleichverkehr und mehr Sicherheit für Kinder

Walter Anghileri sorgt sich um die Kinder, weil die Asylstrasse häufig als Schleichweg missbraucht wird. (Symbolbild)

Walter Anghileri sorgt sich um die Kinder, weil die Asylstrasse häufig als Schleichweg missbraucht wird. (Symbolbild)

Gefährdet der Schleichverkehr im Schachen-Quartier die Kindergärtler? Ja, sagt ein Anwohner und fordert mittels Petition Massnahmen.

Walter Anghileri sorgt sich um die Kinder des Kindergartens Asylstrasse im Aarauer Schachen. Denn diese werde, vor allem mittags und abends, als Schleichweg missbraucht, sagt der vierfache Vater. «Zur gleichen Zeit sind auch die Kindergärtler unterwegs.»

Das ist der Schleichweg in der Nähe des Kindergartens.

Das ist der Schleichweg in der Nähe des Kindergartens.

Die Asylstrasse führt von der Schachenallee bis zum Allmendweg und in die Schiffländestrasse, quasi direkt vors Flössi-Parkhaus. Bis vor einigen Jahren sei sie für den Verkehr gesperrt gewesen, erzählt Anghileri. Dann habe man sie für den Zubringerverkehr wieder geöffnet, aber vor die Einfahrt in die Schiffländestrasse Betonblöcke platziert, um den Durchfahrtsverkehr zu verhindern. Seither muss, wer etwa vom Ziegelrain oder der Hirslanden Klinik her in Richtung Kettenbrücke will, das Schachenquartier komplett umfahren: Auf der Schachenallee bis zum «Schützen», dann auf dem Allmendweg weiter.

«Leider», sagt Anghileri, hätten die Autofahrer mittlerweile einen neuen Schleichweg durchs Schachenquartier entdeckt. Sie nähmen die Asylstrasse, am Kindergarten vorbei, bögen kurz vor den Betonblöcken in den Blumenweg (Fahrverbot, Zubringer gestattet) ab, an dessen Ende in den Pfrundweg und dann in die Schiffländestrasse. Zu Stauzeiten, wenn es auf der Schiffländestrasse Stau habe, beschreibt Anghileri, könne man so drei bis vier Minuten Zeit einsparen.Anghileri, der selber an einem Stichsträsschen des Blumenwegs wohnt, will das nicht länger hinnehmen. Er sammelt sowohl mit Flyern als auch auf der Petitionsplattform petitio.ch Unterschriften, um die Stadt zum Handeln zu bewegen. Sein Lösungsvorschlag: «Man könnte die Asylstrasse kurz vor dem Kindergarten wieder mit Betonblöcken oder einem Blumentrog schliessen, damit der Schleichweg abgeschnitten wird.»

Diesen Vorschlag habe er zwar früher schon mal der Stadt unterbreitet; Jolanda Urech sei – damals noch als normale Stadträtin – sogar vor Ort gewesen. «Mir wurde aber gesagt, dass die Bewohner des Blumenwegs dann keine Zufahrt zu ihrem Haus mehr hätten.» Anghileri argumentiert jedoch, dass er und die anderen Anwohner problemlos von der Westseite her via Pfrundweg zu ihren Häusern gelangen könnten. Dort ist der Blumenweg zwar teilweise in Privatbesitz, es handelt sich jedoch um eine öffentliche Verkehrsfläche.

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