Börsen-Blog

Hände weg von UBS-Papieren

«Money» - der tägliche Börsenblog von François Bloch.

«Money» - der tägliche Börsenblog von François Bloch.

Im Börsen-Blog «Money» porträtiert der Experte François Bloch jeden Tag eine schillernde oder eine schlingernde Aktie. Heute: UBS.

  • Markstimmung: SMI wieder unter dem Niveau von 8888 (Aktuell: 8 421) - Wall Street: US-Wertschriftenmärkte: +4.96% -- Möglichkeit von zwei Zinserhöhungen im 2019 -- Gold über der Marke von 1‘200 US$ pro Unze (Aktuell: 1‘271 US$)! Öl schwingt sich nach unten (45.71 US$) – EMS-Chemie unter Druck – Gedeckte Calls: Gebot der Stunde.

  • Firma: Die UBS Group AG ist als führendes globales Finanzdienstleistungsunternehmen weltweit einer der größten Vermögensverwalter, einer der Top-Anbieter im Bereich Investment-Banking und der Wertschriftendistribution sowie unter den Marktführern im Bereich Private-Banking. UBS betreut innerhalb der Schweiz mehrere Millionen Privat- und Firmenkunden. Neben allgemeinen Bankdienstleistungen liegen die Kernkompetenzen von UBS in den Bereichen Asset Management, Investment Banking, Retail und Commercial Banking sowie im Wertpapier-Research. Die Bank bietet Unternehmenskunden und institutionellen Anlegern, Finanzintermediären, Regierungen und Hedge Funds ein umfassendes Angebot an maßgeschneiderten Produkten und Dienstleistungen. UBS ist mit Geschäftsstellen in über 50 Ländern auf fünf Kontinenten und an den wichtigsten internationalen Finanzplätzen vertreten.  (Quelle: www.finanzen.net)

  • UBS ist noch kein Kauf wert: 32.39% im 2018 (Hände weg)

  • Anlagevorschlag: Auf keinen Fall dürfen Sie momentan bei der UBS mit im Spiel sein, obwohl die Aussichten für das Geschäftsjahr 2019 unter einem guten Stern stehen. Lassen Sie mich dies erklären. Der Kampf im Privatbanking, speziell in Asien, wird mit härtesten Bandagen ausgefochten. Dadurch werden die Margen für sämtliche Transaktionen noch tiefer ausfallen als bis anhin. Unter der Prämisse, dass die Handelsvolumen im 2019 aufgrund der allgemeinen Marktsituation sowie nochmals tiefer ausfallen, bleibt noch weniger übrig für die Bank als in der Vergangenheit. Daher sehe ich nur ein sehr moderates Gewinnwachstum im 2019 voraus. Gewisse Bankanalysten sehen eine Dividendenrendite von über 6% voraus, was eine Sensation darstellt, aber ich habe da gewisse Zweifel. Momentan wird die Aktie mit einem Kurs-/Gewinnverhältnis von unter 9 Punkten bewertet, was in der historischen Perspektive Schnäppchenterritorium darstellt. Trotz aller dieser positiven Nachrichten gilt es einen allfälligen Kauf nur mit gedeckten Calls zu erstehen. Alles andere macht aus einer Risiko-/Renditeperspektive keinen Sinn.

  • Anlagestrategie: Zu riskant für den konservativen Anleger ohne (Teil)-Absicherung.

  • Fazit: Hier überwiegen die Risiken für den Investor auf absehbarer Zeit, aber unter 11 Franken eine interessante Opportunität.

  • Leserfragen: money@azmedien.ch

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