Nach misslungenem Auftakt in die Rückrunde gegen den FC Küssnacht liegen die FCA-Frauen mit nur einem Punkt mehr als ihr nächster Gegner auf dem siebten Tabellenplatz. Der FC Schlieren hat dabei ein Spiel weniger auf dem Konto, als die Aarauerinnen. Das Ziel für die morgige Partie steht also fest: Jetzt muss ein Sieg her.

Viel verändert haben die FCA-Frauen im Hinblick auf das zweite Spiel der Rückrunde nicht. «Am Montag und Dienstag haben wir im Training viel über das Spiel letzte Woche geredet und nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht», erzählt Neuzugang Svenja Zengaffinen. Seit Dienstag sei das Auftaktspiel aber abgehakt. «Es war ein Fehlstart, das kommt vor», sagt sie. Der Fokus liege jetzt auf dem Match gegen den FC Schlieren.

Der Blick nach vorne

Die Zürcherinnen liegen zurzeit auf dem achten Tabellenplatz. Ein Sieg ist für beide Teams unverzichtbar, um einen Kampf um den Klassenerhalt vorerst in die Ferne zu stossen. An Motivation würde es dem Team auf jeden Fall nicht fehlen, findet Zengaffinen: «Wir haben die ganze Woche sehr gut trainiert.» Die Mittelfeldspielerin, die mit dem FC Basel bereits in der Champions League Qualifikation gespielt hat, hat sich eigenen Angaben zufolge bereits gut eingelebt: «Ich wurde super aufgenommen und habe mich von Anfang an mit allen gut verstanden.»

Dass die 19-Jährige in Aarau gut angekommen ist, hat sich auch im Auftaktspiel gegen Küssnacht gezeigt. Zengaffinen spielte die gesamten 90 Minuten und nahm vor allem in der ersten Halbzeit eine zentrale Rolle im Aufbauspiel der Aarauerinnen ein. Dass am Ende der Spielzeit 4:0 für die gegnerische Mannschaft stand, sei zwar ärgerlich, liege aber in der Vergangenheit. «Das ist halt manchmal so im Fussball. Es ist ein schnelllebiger Sport», sagt sie. Das einzige, was sie und das Team jetzt tun könnten, sei nach vorne schauen und es beim nächsten Mal besser machen.

Revanche im Schwesternduell

Mit ein wenig Glück könnten die Aarauerinnen nach dem Match sogar einen Tabellenplatz hochklettern. Die sechstplatzierten Damen von Rapperswil-Jona spielen am Samstag nämlich gegen die Tabellenzweiten, das Frauenteam Thun Berner Oberland.

Aber alles der Reihe nach. Zuerst müssen die FCA-Frauen den FC Schlieren besiegen. Für Verteidigerin Siria Berli eine Familienangelegenheit. Ihre ältere Schwester Mara Berli spielt für die Zürcher Gäste. Das Hinspiel in Schlieren verloren die Aarauerinnen unglücklich mit 1:2. Das soll beim Rückspiel nicht mehr passieren. Die FCA-Damen spielen am Samstag um 18.15 Uhr vor heimischem Publikum im Aarauer Schachen.