20 Jahre AZ

So pulsiert es im az-Newsroom

Aus der Redaktionsstube von einst ist ein hochmoderner Newsroom geworden, in dem multimedial produziert wird.

Die Zeiten, als Telegramme ratterten und Schreibmaschinen klapperten, sind auf den Redaktionen natürlich längst vorbei. Der technologische Wandel hat sich aber in den letzten Jahren nochmals derart beschleunigt, dass es einem Journalisten schnell mal schwindlig werden kann. Während wir an der Morgensitzung konferieren und uns überlegen, wie wir ein Thema weiterentwickeln, wird dieses von Leserinnen und Lesern in den sozialen Medien bereits diskutiert, News und Analysen dazu verlinkt, geteilt und bewertet. Das alles fast immer auf dem Handy notabene. Die digitale Revolution verändert so fast alles, was einen Redaktionsalltag angeht. Wir arbeiten heute weitgehend konvergent. Das heisst: Die Ressorts, allen voran in den Regionen, beliefern Online und Zeitungsausgabe gleichermassen. Das macht die Arbeit anspruchsvoller, die Abläufe komplexer. Neue Jobprofile sind entstanden. Eine Videoredaktorin ist im Newsroom 2016 genauso wenig wegzudenken wie die Social-Media-Redaktorin, die unsere Artikel via Facebook, Twitter & Co. verbreitet und die Leser-Diskussionen moderiert.

Je vielschichtiger die Medienwelt, desto wichtiger werden die einzelnen Fachleute im Newsroom: Der Autor, der für Lesegenuss sorgt; der Art Director, der die Zeitung inszeniert; der Website-Manager, der zum richtigen Zeitpunkt die richtige Story online schaltet; die Redaktoren, welche ihre Region aus dem Effeff kennen und viele mehr. Sie alle sind der Puls in einem der – das können wir selbstbewusst sagen – modernsten und schönsten Newsrooms Europas.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1