Hüsnü hilft

Heute: Tramfahren mit Bittermienigen

Vorhängeschlösser an einer Seine-Brücke als Zeichen ewiger Liebe.

Vorhängeschlösser an einer Seine-Brücke als Zeichen ewiger Liebe.

Hüsnü Haydaroglu ist Call-Center-Agent und lebt in Pratteln. In seiner Freizeit berät er Menschen. Gerüchten zufolge ist er mit der Autorin und Filmerin Güzin Kar verwandt. Heute hilft er Thea aus Allschwil.

Lieber Hüsnü, die Gesichter der Menschen früh am Morgen im Tram sind ein Trauerspiel. Dasselbe nach Feierabend. Ich versuche hin und wieder, die Leute mit einem flotten Spruch aufzustellen, stosse aber auf Ablehnung. Warum lachen die Menschen in der Schweiz nicht gern?»

Thea, 62, Allschwil

Liebe Frau Thea, möchte ich wissen, welche Bus nehmst du am Morgen, so ich kann auch diese Weg fahren. Dann wir können bisschen reden. Bei mir im Arbeit ist so: Ankomme ich am Morgen und gehe ich direkt zum Pausenzimmer zum schöne Kaffee holen. Dort, meistens steht schon der Kollegin Irina vor der Kaffeeautomat und ist böse.

«Hüsnü, warum der Automat macht nie, was ich will? Will ich Kaffee haben, kommt der Milch, drücke ich Teewasser, kommt Kakao, und wann will ich einfach mein Ruhe, lasst er drei Kaffee raus. Er hasst dem Frauen, er hasst dem russische Frauen und ganz besonders er hasst mir», sagt sie und anfangt zum Weinen.

Sie weint immer, das ist nicht besondere Sache, aber normaleweise sie weint für Personen und nicht für Automaten. «Irina, bitte, vergesst du diese Kaffee und diese Kakao, wo sowieso schmeckt wie dem Badewasser vom eine Hund.

Geh ich für uns zwei gute Kaffee holen vom Restaurant vom andere Seite vom Strasse.» Dann der Irina weint noch mehr. «Ach, ach, typisch Männer! Verstehen nie der Problem vom eine Frau, aber wollen sofort lösen.»

Ich gehe zu meine Arbeitsplatz und nachdenke ich, was bedeutet diese. «Bedeutet, der Irina ist nicht normale», sagt meine Kollege Ganesh, «aber das wissen wir schon lange. Und sowieso gibt es keine normale Frauen.» Dann ich anfange meine Arbeit und nehme ich erste Anruf vom eine Kundin, wo hat Probleme mit ihre Krankenkasse, dabei wir sind Hotlein für Elektronische Geräte.

Aber der Frau Bättig sagt: «Aber meine ektronische Geräte funktionieren ganz super. Ist mein Krankenkasse, wo ist kaputt. Los, los, junge Mann, machen Sie etwas». Dann ich sage: «Natürlich, Frau Bättig, ich mache und renne. Bitte bleiben Sie kurz am Apparat.» Dann ich gehe zum Toilette und nachdenke ich, warum der Menschen sind so, wie sie sind.

Warum der Frau Bättig anruft dem Call Center für elektronische Geräte, wann hat sie Probleme mit ihre Krankenkasse, warum der Irina steht vor eine Kaffeeautomat und weint, wenn gegenüber der Strasse gibt es eine Restaurant mit der beste Kaffee vom Welt, und warum der Ganesh schimpft ganze Tag über Frauen, rennt aber für jede zum Kennenlernen?

Bis zum Abend ich habe immer noch kein Antwort. Also sitze ich im Tram und denke ich weiter. Dann vielleicht jemand kommt und sagt: «Hallo, bitte schauen Sie nicht so böse und so traurig. Lachen Sie bisschen» und sagt er paar lustige Wörter.

Ich denke: «Ui, diese waren erste paar Minute heute, wo niemand fragt oder will etwas vom mir, aber jetzt diese fremde Frau sagt, muss ich lachen». So, ich habe zwei Möglichkeite: Lache ich nicht, weil ich kein Lust hab, und bleib ich böse. Oder lache ich trotzdem ich keine Lust habe, damit Frau ist zufrieden. Welche ist besser?

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