Lieber Hüsnü, neben mir ist eine Studenten-WG eingezogen, die dauernd Grillpartys feiert. Erst hoffte ich, dass sich das legt, aber es wird immer schlimmer. Inzwischen stellen sie den Grill bei jedem Wetter auf und legen halbe Rinder drauf. Abgesehen vom Lärm, der mich quält: So viel Fleisch ist doch ungesund. Wieso achten die jungen Leute nicht besser auf ihre Gesundheit?»
Alice, Basel 

----------

Liebe Frau Alice,

dem Nachbarschaf ist komische und lustige Sache. Ich zum Beispiele habe ich eine alte Frau, wo wohnt am andere Seite vom Strasse und hat ein kleine Hund. Bis heute, sie glaubt, ich esse dem Hünde, weil ausseh ich kriminalisch. Zum bisschen Spass haben, ich stehe manchmal mit Senf oder Aromat auf der Balkon und winke ich zu ihre Hund «Komm, komm, hab ich Hünger», sag ich.

Dann sie schreit «Polizei, Polizei, diese gefehrliche Mann fresst dem Haustiere!». Dann ich sage: «Bitte, Beruhigung. Diese stimmt nicht, weil ess ich nur dem Hünde und dem Meerschwein, aber kein Katzen und Pferd». Dann sie schreit noch mehr und sagt, muss ich zurückgehen im meine Land oder im Meer vertrinken mit andere Flüchtlinge. «Mach ich gerne ein Vertrinkung, obwohl ich bin nicht Flüchtlinge», sage ich, «aber vorher ich esse trotzdem deine Hund».

Ein andere Nachbar vom mir, der Herr Albert, ist sehr alt und sehr langsam, und im Winter, wann gibt es Schnee und Eis, er fallt immer auf seine Popo, und seine Knöchen gehen kaputt. «Herr Albert, wie viele Male ist dein Hüfte gebrochen? Wie viele Male bist du im Spital gegangen zum Reparatur? Und trotzdem du lasst mir nie deine Arm nehmen und Laufen helfen?» sage ich und schau ich extra bisschen böse, wann ich besuche ihm zum Spital, weil will ich, dass er Hilfe nimmt.

Aber der Herr Albert sagt: «Neiiiin, Hüsnü, kann ich selber laufen. Sind dem Schuhe, wo sind schlechte Kualität und sehr rutschig. Muss ich diese zurückbringen und schimpfen mit der Schuhmacher.» Dann wir essen dem Marzipantorte, wo ich bringe zum Spital, wo ist dort verboten, und muss ich meine Kopf und meine Schnauz schütteln wegem Herr Albert. Lieber macht er sein Knöchen kaputt als Hilfe zu nehmen.

So sind dem Nachbarn, liebe Frau Alice. Was sollen wir machen? Wir können neue Wohnung suchen, aber bin ich sicher, am neue Ort kommt noch mehr schlimme Personen. Wir können vor der Tür rennen und schimpfen und schreien und wann genügt diese nicht, wir können dem Polizei bestellen, wo schimpft und schreit noch mehr zum Nachbarn.

Aber dann wir sind selber dem schlimme Personen. Wir können auch sagen: Enteressiert mir alles nicht, mach ich alle Fenster zu, sitze ich im meine Stube und ess ich mein Spagetti und schau ich mein Fernseh. Dann wir sind dem einsame Menschen.

Wir können aber auch tiefe Luft nehmen und ganz anderes machen. Nehmst du paar Salat, gehst du zu deine Nachbar und sagst du: «Man soll dem Fleisch nicht ohne Salat essen». Vielleicht sie einladen dir zum Bleiben. Vielleicht ihr sprecht über Fleisch und Gesundheit. Vielleicht auch über Musik, Leben, Liebe.