Hüsnü hilft

Heute: Autos und Fleischkügel

Am besten man wirft eine Münze. (Symbolbild)

Am besten man wirft eine Münze. (Symbolbild)

Hüsnü Haydaroglu ist Call-Center-Agent und lebt in Pratteln. In seiner Freizeit berät er Menschen. Gerüchten zufolge ist er mit der Autorin und Filmerin Güzin Kar verwandt.

Lieber Hüsnü,

ich habe zwei Jobangebote und kann mich nicht entscheiden. Die eine Firma bietet denselben Job wie jetzt, nur besser bezahlt und in einer viel grösseren und interessanteren Stadt. Die andere Arbeit wäre für mich ein kleiner Karrieresprung, aber die Bude ist in einer verschlafenen Kleinstadt. Worauf soll ich Wert legen? Was, wenn ich meine Entscheidung später bereue? Danke für deinen Rat.

Robi, 34, Sissach.

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Lieber Herr Robi,

dem Entscheidungen sind immer schwerige Sache. Ich persönlich weiss ich manchmal am Morgen nicht, soll ich schwarze oder braune Söcken anziehen. Zum Glück hat man zwei Füssen, so kann man eine Fuss braun und andere schwarz lassen. Nur beim Essen und Trinken ich weiss immer, was ich möchte. Ganz anderes ist meine Froind Hanspeter, wo früher war auch im Call Center, aber heute ist im Dietlikon.

Manchmal, im meine Ferien, ich besuche ihm, dann wir gehen dem Möbelhaus schauen und dem Autohaus noch mehr genau schauen. Wir haben gern dem Auto. Im Dietlikon gibt es viele Verkaufhäuser, wo sind so gross, du kannst ganze Tag dort spazieren und Loite kennenlernen oder streiten. Wann der Hanspeter anschaut etwas, er muss unbedingt sein Hand drauftun und bisschen fühlen, ob ist gute Material.

Er sagt, mit sein Hand er seht besser als mit dem Augen. Der Verkäufer haben nicht gern und wollen dem Hanspeter auch mit dem Hand berühren, wo ist plötzlich Faust geworden. Bevor der Hanspeter kann prügelen mit die Verkäufer, ich wegziehe ihm und wir gehen im Möbelhaus zum Fleischkügel essen.

Dort wir sitzen immer am gleich Platz am Fenster und schauen zum Parkplatz draussen. Dann der Hanspeter sagt: «Warum haben wir diese Fleischkügel genommen und nicht andere.» Ich sag: «Hanspeter, wir essen immer dem Fleischkügel, was ist plötzlich falsch?» «Aber warum haben wir nur zehn Stück genommen und nicht zwanzig?» «Weil kann man zweimal holen, wann hat man nach zehn Stück immer noch Hunger».

«Aber dann muss man zweimal laufen für zwanzig Stück». «Du sollst sowieso bisschen laufen und nicht immer dem Rolltreppe benützen. Ist besser für dein Herz und für dein Figür». «Und warum haben wir dem Bomfrit genommen und nicht dem Kartoffelpüre?» «Wir nehmen immer dem Bomfrit, weil hast du dem Püre nicht gern.» «Aber vielleicht heute ich hab gern.»

Viertelstunde später kommt dem Dessertproblem. Dabei ich bin nur froh, sitzt diese Hanspeter ruhig am unsere Fensterplatz und prügelt mit niemand. Du bist jetzt bisschen Hanspeter geworden und glaubst du, wann nehmst du eine Teller mit Fleischkügel und Bomfrit, du darfst nie wieder im Leben andere Sache essen.

Entscheidest du so: Tust du ein Geldstück werfen, nehmst du der Job, wo kommt. Wann ist Bom Frit, dann ist Bom Frit, wann ist Püré, dann ist Püré. Und wann du sitzt und esst, schaust du nicht immer zum Büffet, was gibt es dort noch alles. Wir verlieren viel Zeit mit Nachdenkung über andere Möglichkeiten. Dabei, wichtig ist nur: eine schöne Fenstplatz haben und nicht mit andere Loite prügeln. Viele Glücke.

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