• Markstimmung: SMI massiv über dem Niveau von 9 111 (Aktuell: 9 493) - Wall Street: US-Wertschriftenmärkte: -0.16% -- Möglichkeit von keiner Zinserhöhung im 2019 -- Gold über der Marke von 1‘200 US$ pro Unze (Aktuell: 1‘282 US$)! Öl schwingt sich nach unten (61.55 US$) – Temenos (TEMN SW) kommt richtig zurück – Gedeckte Calls: Gebot der Stunde.
  • Firma: Julius Bär Gruppe AG (Börsensymbol: BAER SW) ist eine der führenden Private-Banking-Gruppen in der Schweiz wie auch weltweit in allen bedeutenden Finanzzentren vertreten. Die Gruppe, deren Wurzeln bis ins Jahr 1890 zurückreichen, konzentriert sich auf die Vermögensverwaltung und Anlageberatung für private Kunden und auf globales Wealth Management und betreute per Ende Oktober 2018 ein Kundenvermögen von 395 Milliarden Schweizer Franken. Die Bank Julius Bär & Co. AG, eine der bekanntesten Schweizer Privatbanken, ist die bedeutendste operative Gesellschaft der Gruppe. Die angebotenen Dienstleistungen beinhalten sowohl Private Banking, aktive Betreuung von Aktienportfolios, festverzinsliche, gemischte und alternative Anlagen, effiziente Lösungen für die weltweite Abwicklung von Börsengeschäften, Vermögens- und Steuerplanung, administrative Verwaltung und Verwahrung der Wertpapiere als auch Lombardkredite und komplexe Kreditstrukturierungen. Darüber hinaus offeriert der Konzern seinen Kunden bankeigene Researchdaten und Publikationen wie beispielsweise Informationen und Einschätzungen zu aktuellen Themen an den Aktienmärkten. Im Weiteren werden externe Vermögensverwalter und Finanzberater betreut. (Quelle: www.finanzen.net)
  • Julius Bär auf Rekordkurs: +31.19% im 2019 (Verkaufen)
  • Anlagevorschlag: Nun ist langsam Zeit, dass Sie die Papiere der Julius Bär Bank veräussern, denn die Aufwärtsbewegung seit dem Jahresanfang ist in meinen Augen zu ausgeprägt. Hintergrund meiner Zurückhaltung: Das Kurs-/Gewinnverhältnis hat für das Jahr 2019 die Marke von 10 Punkten weit nach oben durchbrochen. Daher dürfen Sie aus fundamentalen Gründen keine weiteren Papiere erstehen. Für Investoren, welche mehr als 1 000 Aktien der Julius Bär Bank halten, gäbe es die Möglichkeit mit gedeckten Calls eine (Teil)-Abscherung zu vollziehen. Nebst der Call-Prämie würden Sie je nach Laufzeit der Option eine schöne Dividendenausschüttung auf Ihr Konto überwiesen erhalten, welche Ihre Anlageperformance nochmals steigern wird. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Sie hier die Gewinne einkassieren sollten. Das weltpolitische Umfeld, spricht momentan nicht für Bank-Aktien, ausser Sie hätten einen signifikanten Risikopuffer. Generell würde ich hier einfach die Gewinne einkassieren und danach an der Seitenlinie verharren. Nach der Hausse Phase an den Aktienmärkten im ersten Quartal, gehe ich davon aus, dass die Kommissionseinnahmen zwischen April und Juni 2019 tiefer ausfallen werden. Nach der Berichterstattung der Zahlen für das zweite Quartal, können wir wieder eine neue Lagebeurteilung vollziehen. Momentan ist das Papier mir aus fundamentalen Gründen zu hoch bewertet.
  • Anlagestrategie: starke Performance im 2019 – Mehrrendite gegenüber dem Swiss Market Index. Gewinne einkassieren hat noch niemandem geschadet.
  • Fazit: Das Papier ist auf aktuellem Niveau überteuert, um Nachkäufe durchzuführen. Möglicher Einstieg im Spätsommer 2019.
  • Leserfragen: money@azmedien.ch