Krawall
Zürich: Erneute Ausschreitungen während Abtreibungs-Gegner-Demo

Auf dem Helvetiaplatz in Zürich versuchen Linksautonome eine Veranstaltung von Abtreibungsgegnern zu stören. Es geht laut zu und her - eine Konfrontation blieb bisher aus.

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Abtreibungsgegner und Linksautonome im Konflikt

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Zürich kommt nicht zur Ruhe. Und der Helvetiaplatz wird innerhalb weniger Stunden zum zweiten Mal zum Ausgangspunkt von Auseinandersetzungen. Gerieten in der Nacht noch jungendliches Partyvolk und die Polizei aneinander, stehen sich am Samstagnachmittag Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Marsches fürs Leben und Linksautonome gegenüber.

Die Polizei konnte die Autonomen auf rund einem Drittel des Platzes zusammentreiben und sie von den Abtreibungsgegnern fernhalten. Zuvor hatten Autonome versucht, sich unter die Konservativen zu mischen.

Diese stellten ab 14 Uhr Kreuze auf, beteten und hielten Reden. Die Autonomen versuchten mit Rufen, Trillerpfeifen und Druckluft-Signalhörnern zu stören. Ein Hauch Tränengas schwebte ebenfalls über Teilen des Platzes.

Gegen 15 Uhr wollen die Lebensschützer einen Marsch durch die Innenstadt antreten.

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