Den Zollbeamten sei das ungewöhnliche Geschenk verdächtig vorgekommen, daraufhin hätten sie das Paket genauer untersucht, , sagte der für den Schmuggel von Wildtieren zuständige Vertreter im Umweltministerium, Arnel Matreo, am Mittwoch. In Keks- und Teepackungen entdeckten sie dann Dutzende Plastikboxen mit den Tieren.

Zwei Verdächtige wurden festgenommen, als sie das Paket abholen wollten.

Nach Angaben Matreos werden Taranteln immer wieder von Schmugglern als Haustiere verkauft. Um die 757 beschlagnahmten Riesenspinnen für einen Preis von rund 5600 Franken kümmern sich nun die Experten vom Rettungszentrum des Umweltministeriums.

Die Philippinen sind ein wichtiges Transitland für den Schmuggel von Wildtieren. Erst im vergangenen Monat hatten die Behörden am Flughafen von Manila über 1500 lebende Schildkröten entdeckt, die in Koffern versteckt waren. Einige der Tiere waren mit Klebeband verschnürt.