Solothurn
Zelleninsasse legte Brand im Untersuchungsgefängnis

Die polizeilichen Ermittlungen zum Brand im Untersuchungsgefängnis von Ende Mai sind abgeschlossen. Die inhaftierte Person, ein 44-jähriger Türke, ist wegen Brandstiftung angezeigt.

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Das Untersuchungsgefängnis Solothurn.

Das Untersuchungsgefängnis Solothurn.

Hanspeter Bärtschi

Der Glimmbrand brach in der Nacht auf den 31. Mai 2012 in einer Aufnahmezelle im Untersuchungsgefängnis Solothurn aus. Er führte zu einer starken Rauchentwicklung (az berichtete), zwei Personen wurden verletzt. Der Zelleninsasse musste mit Brandwunden und einer Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert werden, eine andere Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ebenfalls ins Spital gebracht.

Wie die eingeleiteten Ermittlungen der Kantonspolizei nun ergaben, ist eine technische Ursache ausgeschlossen und der Brand durch menschliches Verschulden entstanden.

Die damals in der Zelle inhaftierte Person, ein 44-jähriger Türke, ist inzwischen wegen Brandstiftung angezeigt worden, teilt die Kantonspolizei am Mittwoch mit. (ldu)