«Es ist kein Prunkbau, aber ein Gebäude, das zur Firma passt», sagte der Chef der Lenzburger Software-Firma. «Es ist ein Haus, in dem die Mitarbeitenden im Zentrum stehen.» Die offene Bürogestaltung ermögliche gute und direkte Kommunikation.

Die Zufahrtsstrasse zur in den letzten 14 Monaten umgebauten alten Mühle heisst neu Merkurstrasse. Merkur war der römische Gott der Kaufleute und des Handels, er ist Träger des Botenstabes und somit Überbringer von Botschaften, also Informationen, und er trägt den Flügelhelm, das Symbol des Transportwesens. Merkur passt, dies die Begründung der Stadt, somit bestens für das in der IT-Branche tätige und für Bankensoftware spezialisierte Unternehmen.

Er sei glücklich, dass sich Finnova dazu entschieden habe, in Lenzburg zu bleiben, sagte Stadtammann Hans Huber. Er hoffe, dass das Finnova-Haus Initialzündung sei für die weitere bauliche Entwicklung im Gebiet zwischen Niederlenzerstrasse und Hero.

Und dann war es so weit, die laut Matter «typischen» Finnova-Mitarbeitenden Günther Scholer, Milka Smiljkovic und Thierry Châtenet durften das Band durchschneiden. Der Rundgang durch die hellen Räumlichkeiten führte hoch in die Cafeteria, wo Hans Ranft, Marketingleiter der msg systems ag, dem starken Minderheitsaktionär und strategischen Partner der Finnova aus München, zu Weisswürsten, Bier und Bretzeln einlud. Er sei CEO der msg, sagte Ranft (sprich Chief Entertainment Officer) und griff zur Handorgel.