Falschgeld Geldschmuggel

Weiterer Fall: Türke wird mit Blüten im Wert von 6100 Euro erwischt

Ein Mann versuchte über 6000 Euro Falschgeld über die Grenze nach Frankreich zu schmuggeln.

Ein Mann versuchte über 6000 Euro Falschgeld über die Grenze nach Frankreich zu schmuggeln.

Es ist bereits der zweite Fall in kurzer Zeit, bei dem in Basel eine grosse Menge Falschgeld entdeckt wurde. Ein Türke versuchte über 6000 Euro nach Frankreich zu schmuggeln. Davor war ein Tunesier mit 1800 Euro Falschgeld erwischt worden.

Gefälschte Banknoten im Wert von 6100 Euro hatte ein 36-jähriger Türke bei sich, der von Basel nach Frankreich ausreisen wollte. Grenzwächter fanden die Blüten am Montagabend, als sie ein französisches Auto kontrollierten, wie die Grenzwache am Donnerstag mitteilte.

Im Wagen sassen vier Männer im Alter von 36 bis 41 Jahren, von denen sich einer nicht ausweisen konnte. Auf dem Grenzposten Basel-Lysbüchel wurden dessen Kleider durchsucht. Dabei tauchte zuerst eine 500-Euro-Note und dann noch weiteres Papiergeld auf, das sich in der Folge alles als gefälscht erwies.

Der Mann habe angegeben, die vergleichsweise schlecht gemachten Blüten von einem Kollegen erhalten zu haben. Der 36-Jährige habe sich zudem illegal in der Schweiz aufgehalten. Er wurde der Polizei übergeben; ein Strafverfahren sei eingeleitet.

Am Wochenende war bereits ein Tunesier am Basler Bahnhof SBB mit Falschgeld erwischt worden. Bei jenen 1800 Euro habe es sich um qualitativ bessere Fälschungen gehandelt. Die Gesamtsumme von rund 8000 Euro innerhalb einer Woche ist laut Grenzwache die seit vielen Jahren grösste gefundene Falschgeldmenge in der Region Basel.

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