Das teilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Glarus am Montag mit. Die Indizien, welche die Untersuchung an den Tag gebracht hatten, sprachen laut Communiqué klar dafür, dass sich der Mann in "suizidaler Absicht" in die Luft gesprengt hatte.

Das ältere Einfamilienhaus war am 14. August vergangenen Jahrs kurz nach 18 Uhr regelrecht in die Luft geflogen. Die Wucht der Detonation zerfetzte das ganze Dach in kleinste Stücke, die Hälfte des mehrstöckigen Hauses stürzte ein. 90 Rettungskräfte - Feuerwehrleute und Polizisten - standen im Einsatz.

Die Frau des 62-jährigen Anästhesiepflegers, war zum Zeitpunkt der Explosion ebenfalls im Haus in Netstal. Wie durch ein Wunder kam sie mit ein paar Kratzern und einem heftigen Schock davon.

Während einer Durchsuchung des Hauses acht Monate vor der Explosion hatte die Polizei rund 70 Waffen gefunden. Sprengstoff war damals aber nicht darunter. Zudem war der Mann bei einer Verkehrskontrolle mit einer bizarren Waffensammlung erwischt worden. Unter anderem soll er eine als Regenschirm getarnte Schusswaffe mitgeführt haben.