Vorfall im AKW Beznau

Im Block 2 des Kernkraftwerks Beznau musste gestern Nachmittag ein Reaktor abgeschaltet werden. Der Alarm wurde durch eine Störung in der Regelung des Speisewassers ausgelöst. Es wurde aber keine erhöhte Radioaktivität an die Umgebung abgegeben.

Wie bereits am 26. Oktober 2009 kam es am Mittwoch um 14.33 Uhr bei der Regelung des Speisewassers im nicht nuklearen Teil von Block 2 erneut zu einer Störung. Diese führte in den Dampferzeugern zu einem zu niedrigen Wasserstand, wodurch eine automatische Schnellabschaltung des Reaktors ausgelöst wurde. Dies teilt das eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) mit.

Das ENSI hat in der Umgebung des Kernkraftwerks Beznau keine erhöhten Radioaktivitätswerte festgestellt.

Das Vorkommnis wird vorläufig auf der untersten Stufe 0 der internationalen Ereignisskala der IAEA (INES; Stufen 0-7) eingestuft. Stufe 0 bedeutet "Keine Sicherheitssignifikanz".

Fachleute des ENSI inspizieren vor Ort die Anlage und analysieren die Situation. Die Abklärung der Ursache ist zurzeit im Gang. (aen)

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