Der 44-jährige Somalier hatte sich grossflächige Verbrennungen an Brust und Rücken sowie eine Rauchvergiftung zugezogen, wie das Amt für Justizvollzug am Montag mitteilte. Untersuchungen durch die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland ergaben, dass der Mann das Feuer selbst vorsätzlich oder fahrlässig gelegt hatte.

Insassen der der Sicherheitsabteilung der Strafanstalt hatten kurz nach 17 Uhr beobachtet, wie Rauch durch eine Luke in der Zellentüre auf den Gang austrat. Das Feuer konnte innert wenigen Minuten von vier Mitarbeitern gelöscht und der verletzte Gefangene aus der Zelle evakuiert werden.

Der hausinterne Arztdienst leistete erste Hilfe. Danach wurde der Verletzte von Schutz & Rettung in Begleitung der Kantonspolizei ins Spital gebracht. Der Somalier war wegen schwerer Körperverletzung in der Strafanstalt Pöschwies verwahrt. (SDA)