Verhaftung

Verhafteter Zürcher Stadtpolizist aus Untersuchungshaft entlassen

Der Zürcher Stadtpolizist ist nicht mehr in U-Haft (Symbolbild, Archiv)

Der Zürcher Stadtpolizist ist nicht mehr in U-Haft (Symbolbild, Archiv)

Der Zürcher Stadtpolizist, der seit dem 8. Oktober in Untersuchungshaft sass, ist am Donnerstag aus der Haft entlassen worden. Die Staatsanwaltschaft konnte den Vorwurf der versuchten Anstiftung zu einem Tötungsdelikt nicht aufrecht halten.

Die Untersuchung gegen den Polizisten wird aber weitergeführt, insbesondere auch wegen des Vorwurfes der Pornographie, wie die Staatsanwaltschaft Zürich am Donnerstag mitteilte.

Man habe dazu diverse Geräte, darunter auch einen Memory-Stick, untersucht, sagte der zuständige Staatsanwalt Ulrich Krättli auf Anfrage der SDA. Worum es beim Vorwurf der Pornographie konkret geht, will er jedoch nicht ausführen.

Keine Angaben macht der Staatsanwalt auch zum Alter des Verdächtigen, zu den Auflagen, unter denen er aus der Haft entlassen wurde, und wer das potenzielle Opfer des angeblich geplanten Tötungsdeliktes gewesen wäre.

Die zweite inhaftierte Person, welche das Tötungsdelikt vorbereitet haben soll, sitzt laut Krättli immer noch in Untersuchungshaft. Auch über diese will Krättli keine Angaben machen.

Polizist bleibt freigestellt

Trotz seiner Freilassung wird der Stadtpolizist noch längere Zeit nicht an seinen Arbeitsplatz zurückkehren. Der Mann bleibe so lange freigestellt, bis die Untersuchung abgeschlossen sei, sagte Marco Cortesi, Sprecher der Stadtpolizei, auf Anfrage. Man werde ihn aber zu einem Gespräch einladen, um ihn anzuhören.

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