In der Nacht auf den 2. August gab es morgens um 2 Uhr in Rüfenach bei Brugg einen riesigen Knall. Hausbewohner A. D. hantierte mit Gasflaschen, worauf es zu einer schweren Explosion kam und der Mann ums Leben kam (die az berichtete).

Ein Reihenhaus, nachts um zwei Uhr, mit Gasflaschen, Bauführer...

Nun hat sich in Winterhausen bei Frankfurt ebenfalls eine Gasexplosion in einem Reihenhaus ereignet. Dabei sind zwei Personen, ein Mann und die Ehefrau, ums Leben gekommen.

Bei dem Fall gibt es verblüffende Ähnlichkeiten zu Rüfenach: So wurden in Winterhausen ebenfalls mehrere Gasflaschen im Haus gefunden, die auf eine gewollte Explosion schliessen. Es geschah ebenfalls nachts gegen zwei Uhr und ebenfalls in einem Reihenhaus. Durch die massive Explosion wurden angrenzende Häuser beschädigt.

Zwangsräumung stand an

Bizarr: Laut Nachbarn soll wie in Rüfenach ebenfalls ein Beziehungsdrama im Vordergrund stehen. Der Mann und die Ehefrau hätten aus dem Reihenhaus ausziehen müssen, da sie das Haus zuvor verkaufen mussten, berichten deutsche Medien.

Der Mann, der ebenfalls wie der Mann aus Rüfenach bei einer Baufirma tätig war, wollte allerdings nicht ausziehen, weshalb es zu einem heftigen Krach gekommen sein soll. Eine Zwangsräumung stand an.

Die deutsche Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Noch will sie die Details weder bestätigen noch dementieren.

Rüfenach: Staatsanwaltschaft schliesst Unfall eher aus

Derweil haben die Ermittler in Rüfenach unweit des Fundortes des Verstorbenen Reste von Wachs sowie ein Feuerzeug entdeckt. Dies dürfte zusätzlich gegen einen Unfall sprechen. Die Staatsanwaltschaft definiert den Fall deshalb als «eher unwahrscheinliches, unfallbedingtes Geschehen». Die Ermittlungen werden trotzdem noch andauern. (sha)