Sins
Vandalen stecken Sekundarschulhaus in Brand

Unbekannte legten in der Nacht auf Donnerstag im Sekundarschulhaus in Sins einen Brand. Das ganze Gebäude ist verrusst, zudem kam es zu weiteren Sachbeschädigungen. Das Schulhaus kann derzeit nicht benutzt werden. Die Gemeinde setzte eine Belohnung von 1000 Franken aus.

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Schule Sins
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Vandalen setzen Schulhaus in Sins in Brand
Vandalen setzen Schulhaus in Sins in Brand
Vandalen setzen Schulhaus in Sins in Brand
Vandalen setzen Schulhaus in Sins in Brand
Vandalen setzen Schulhaus in Sins in Brand

Schule Sins

Zur Verfügung gestellt

Die Vandalen drangen in der Nacht auf Donnerstag auf noch unbekannte Weise in das Sekundarschulhaus an der Kirchstrasse ein.

In einem Schulzimmer im ersten Obergeschoss entfachten die Unbekannten im Lavabo mit Papiertüchern ein Feuer. Die Hitze liess den Kunststoff-Wasserhahn schmelzen, wodurch das Schulzimmer unter Wasser gesetzt wurde. Das Wasser drang durch die Decke in den darunterliegenden Raum ein. Der Brand griff in der Zwischenzeit auf die mit Kunststoff beschichtete Wand über, was dichten Qualm verursachte. Dieser breitete sich über alle drei Stockwerke im Gebäude aus und zog praktisch alle Räumlichkeiten stark in Mitleidenschaft.

Im Computerraum beschädigten die Unbekannten zudem mehrere Monitore. Schliesslich wurden auch mehrere im Korridor aufgehängte Turnsäcke in Brand gesetzt.

Der Sachschaden ist beträchtlich. Nach ersten Schätzungen beläuft sich dieser auf etliche zehntausend Franken.

Einer Lehrerin fiel bei Arbeitsantritt gegen 6.30 Uhr zuerst der Qualm auf, weshalb sie sofort die Kantonspolizei verständigte. Diese bot die Feuerwehr auf. Diese fand keinen offenen Brand mehr vor. Die Einsatzkräfte leiteten sofort die Lüftung des Gebäudes ein.

Noch sind die Vandalen unbekannt. Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Die Gemeinde Sins setzt eine Belohnung von 1'000 Franken aus für Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft führen. Informationen nimmt die Kantonspolizei in Muri (Telefon 056 675 76 20) entgegen.