Dies teilte die Lobbyvereinigung am Dienstag (Ortszeit) im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Chris Cox, ein hochrangiger NRA-Vertreter, zeigte sich "geehrt" darüber, mit Trump die "amerikanische Freiheit zu feiern".

Eine Sprecherin des Weissen Hauses bestätigte den Auftritt Trumps und verteidigte ihn gegen Kritik. Sicherheit sei eine "Priorität" für die US-Regierung, aber auch das Recht auf Waffenbesitz. Deshalb sei Trumps Auftritt kein Problem.

Bereits in den vergangenen vier Jahren hatte Trump bei NRA-Treffen gesprochen. Die Waffenlobby war ein wichtiger Spender für Trump während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016.

Bereits zuvor war auch die Teilnahme von US-Vizepräsident Mike Pence bekannt gegeben worden. Die Ankündigung der NRA eines Verbots von Schusswaffen wegen der Anwesenheit von Pence hatte indes für Kritik und Spott gesorgt.

Bei der viertägigen Versammlung der NRA handelt es sich um das erste Jahrestreffen der US-Waffenlobby seit dem Massaker an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, wo ein ehemaliger Mitschüler im Februar 17 Menschen erschossen hatte. Parkland-Schüler initiierten daraufhin eine landesweite Protestwelle, in deren Rahmen Ende März hunderttausende Menschen quer durch die USA für eine Verschärfung des laxen US-Waffenrechts auf die Strasse gingen.