Untersuchungshäftling in der Klinik Königsfelden verstorben

Am Montagnachmittag ist ein 29-jähriger Untersuchungshäftling in der psychiatrischen Klinik Königsfelden gestorben. Die genaue Todesursache ist noch nicht bekannt. Der Mann war wenige Tage zuvor aus dem Bezirksgefängnis Kulm in die psychiatrische Klinik eingewiesen worden.

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Der Schweizer mit Jahrgang 1980 sass vom 9. Juni bis am 4. Dezember in Untersuchungshaft im Bezirksgefängnis Kulm. Ihm wurde unter anderem Drogenhandel in grösserem Umfang vorgeworfen. Die Untersuchungshaft wurde im Juni verlängert und im November wurde beschlossen, die Untersuchungshaft bis zur Gerichtsverhandlung zu verlängern, um die Verhandlung zu sichern.

Das Vollzugspersonal des Bezirksgefängnisses Kulm habe am vergangenen Freitag erste Anzeichen einer möglichen Suizidgefahr erkannt, weshalb der Mann an diesem Tag umgehend in die psychiatrische Klinik Königsfelden eingewiesen wurde.

Am Montag verstarb er in der Klinik. Die genaue Todesursache wird derzeit im Institut für Rechtsmedizin in Bern abgeklärt.