Es handelt sich beim Tatort um einen Technikraum, in dem auch Zielscheiben eingelagert sind. Mit Steinen schlug die Vandalen die Türe ein und stiegen ein. Im Innern des Raumes legten sie Feuer und verschwanden.

Die Schützengesellschaft bemerkte die Tat am Montagabend und erstattete Anzeige. Die unbekannte Täterschaft muss irgendwann über das vergangene Wochenende am Werk gewesen sein, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Drei der zehn vollautomatischen Zielscheiben sind komplett zerstört, berichtet TeleM1. Auch die ganze Elektronik ist im Feuer geschmolzen. Urs Gloor, Präsident Feldschützen Dintikon, rechnet mit Schäden von über 100'000 Franken.

Er empfinde Wut und Entsetzten, so Gloor. «Das Schlimmste ist für mich, dass es mir die Freude an meinem Amt nimmt, wenn man immer solche Sachen antreffen muss.»

Das Feuer ist nicht der erste Schaden von Vandalen, den die Feldschützen zu beklagen haben. Vor zwei Wochen wurde ein Fenster und die Aussenbeleuchtung demoliert, im vergangenen Herbst wurde die Fassade versprayt. «Das hat nichts mehr mit Bubenstreichen zu tun. Das hat jemand mutwillig gemacht – ich verstehe sowas einfach nicht», sagt Gloor. 

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