Der 21-jährige hat seinen Pass nicht abgegeben und gelogen, was seine Aufenthaltsadresse angeht. Anscheinend wohnt der waghalsige Skater nicht wie angegeben an der Collins Street sondern im Vorort Toorak.

Damit Dominic Emmenegger auf Kaution freigelassen wurde, musste er zustimmen, seinen Pass abzugeben, von internationalen Abreiseorten fernzubleiben und sich täglich bei der Polizei zu melden. Dass er zumindest eines der Kriterien nicht einhielt und damit gegen die Kautionsauflagen verstiess, passte der australischen Justiz gar nicht. Sie liess den Trimbacher verhaften.

Kein Geld auf dem Handy

Sein Anwalt gab an, dass die Polizisten den Pass nicht entgegen nehmen wollten. Es habe sich wohl um die falsche Polizeidienststelle gehandelt. Auch telefonisch habe sich sein Mandant nicht melden können, da sein Handyguthaben aufgebraucht gewesen sei.

Wie lange der 21-Jährige in Haft bleibt, ist noch unklar. Die Richterin will am Dienstag entscheiden.

Dominic Emmenegger raste letzte Woche mit seinem Skateboard und rund 60 km/h durch einen Tunnel. Vor Gericht muss er sich wegen Missachtung der Verkehrszeichen und Gefährdung von Leben verantworten. Das Urteil soll am 14. Juni gesprochen werden. (ldu)