Reinach/Zetzwil

Trümmerfeld nach Verfolgungsjagd: Autofahrer flüchtet vor der Polizei und kracht in eine Hauswand

In der Nacht auf Sonntag wollte sich in Reinach ein Automobilist der Kontrolle durch die Polizei entziehen. Die Flucht endete abrupt mit einem Selbstunfall in Zetzwil.

Kurz nach 2 Uhr in der Nacht auf Sonntag wollte eine Patrouille der Regionalpolizei Aargau Süd einen schwarzen Citroen in Reinach kontrollieren. Anstatt die Fahrt zu verlangsamen, beschleunigte der Fahrer massiv und flüchtete in Richtung Oberkulm.

Die Polizeipatrouille nahm sofort die Verfolgung auf. Nach einer Rechtskurve auf der Hauptstrasse in Zetzwil verlor der Flüchtende die Kontrolle über sein Auto und kam links von der Fahrbahn ab. Er prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Gebäudefassade. Das Autowrack wurde zurück auf die Strasse geschleudert. Der Lenker, ein 40-jähriger Schweizer, konnte anschliessend angehalten werden.

Betrachte man das Trümmerfeld, welches sich an der Unfallstelle auf über 70 Meter erstreckte, grenze es an ein «Weihnachtswunder», dass weder der Flüchtende noch unbeteiligte Personen verletzt wurden, schreibt die Aargauer Kantonspolizei.

Während der Aufräumarbeiten musste die Hauptstrasse für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehren leiteten den Verkehr grossräumig um.

Die Staatsanwaltschaft Zofingen/Kulm eröffnete ein Verfahren und ordnete eine Blut- und Urinprobe beim Autofahrer an. Den Führerschein musste er gleich an Ort und Stelle abgeben.

 

Aktuelle Polizeibilder vom Dezember 2017

Meistgesehen

Artboard 1