Solothurn

Super Puma landet, Strasse gesperrt: Geheimnisvoller Polizeieinsatz hinter dem Bürgerspital

Am Montag landete ein Super Puma der Schweizer Luftwaffe in Solothurn. (Archiv)

Am Montag landete ein Super Puma der Schweizer Luftwaffe in Solothurn. (Archiv)

Am Montagabend kam es hinter dem Bürgerspital Solothurn zu einem Polizeieinsatz. Auch ein Super Puma der Armee landete. Die Hintergründe des Einsatzes sind unklar.

Mehrere schwarze Geländewagen, ein weisser Kastenwagen und dazu noch ein Super Puma des Militärs. Hinter dem Bürgerspital Solothurn fuhr am Montagabend die Polizei vor. Polizisten riegelten das Areal zwischen den ehemaligen Dreyfuss-Hallen und dem Bürgerspital ab. Die Strassen seien komplett gesperrt worden, berichtet eine Augenzeugin gegenüber dieser Zeitung. «Nicht einmal Jogger durften passieren». In den Geländewagen befanden sich ihren Angaben zufolge schwarz gekleidete Personen.

Die Kantonspolizei bestätigt auf Anfrage, dass um zirka 17.45 Uhr, im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes im Bereich vom Bürgerspital in Solothurn ein Super Puma der Armee eine Zwischenlandung eingelegt hat. 

Wurde jemand mit dem Super Puma nach Solothurn gebracht und dann mit den Polizeiwagen ins nahe gelegene Untersuchungsgefängnis? Oder abgeholt? Aus welchem Grund der Polizeieinsatz durchgeführt wurde, ist nicht zu erfahren. «Aus ermittlungstaktischen Gründen sind in diesem Zusammenhang derzeit keine weiteren Auskünfte möglich», teilt Mediensprecher Bruno Gribi mit.

Ende Januar sorgte eine Blitzaktion der Kantonspolizei in Gerlafingen für Aufsehen. Damals brachten vermummte Polizisten einen Wagen zum Stehen und nahmen zwei mutmassliche Drogendealer fest. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs sowie eines Hauses konnten über 200'000 Euro, rund 1,6 Kilogramm Kokain und zirka 4'000 Ecstasy-Pillen sichergestellt werden.

Die jetzige Aktion beim Bürgerspital steht nicht im Zusammenhang mit den beiden Festgenommenen, wie von der Polizei zu erfahren ist. (ldu)

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