Aarau
Streithähne in Aarau bringen Verkehr beinahe zum Erliegen

Wegen einer Bagatelle gerieten sich am Dienstagnachmittag zwei Automobilisten in Aarau in die Haare und prügelten sich schliesslich neben der Strasse. Einer der beiden wurde leicht verletzt. An einem unbeteiligten Auto entstand Sachschaden. Zudem wurde der Verkehr behindert.

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Einer der Beteiligten, ein 22-jähriger Kosovare, war am Dienstagnachmittag mit dem Auto in der Aarauer Innenstadt unterwegs. Kurz nach 15 Uhr musste er bei einem Rotlicht anhalten. Wie er später der Kantonspolizei Aargau erklärte, übersah er, dass die Ampel auf Grün wechselte und fuhr daher etwas verzögert los.

Dies quittierte der Lenker des nachfolgenden Autos sofort mit mehrfachem Hupen. Der Vorausfahrende gab ein Handzeichen, was der hintere - ein 31-jähriger Landsmann - offenbar als Provokation auffasste. Prompt fuhr er auf der Poststrasse auf dem linken Fahrstreifen auf gleiche Höhe. Folglich beschimpften sich die beiden während der Fahrt lauthals.

Bei der Einmündung in die Bahnhofstrasse mussten die beiden Autos erneut vor dem Rotlicht anhalten. Nun stieg der 31-Jährige kurzerhand aus und prügelte mitten auf der belebten Strasse durchs offene Fenster auf den 22-Jährigen ein.

Die beiden Widersacher liessen danach ihre Autos halb auf der Strasse stehen, worauf es auf dem Trottoir zu einer Rauferei kam. Dabei wurde einer der beiden gegen ein unbeteiligtes Auto gestossen, was zu erheblichem Blechschaden führte. Die auf der Strasse abgestellten Autos führten dazu, dass der Verkehr auf der Poststrasse beinahe zum Erliegen kam.

Eine Patrouille der Kantonspolizei, welche zufällig heranfuhr, konnte sofort einschreiten und die Streithähne trennen. Der 22-Jährige zog sich bei der Auseinandersetzung leichte Gesichtsverletzungen zu. Die Kantonspolizei verzeigte den 31-Jährigen und nahm ihm den Führerausweis auf der Stelle ab.

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