Badeunfall von Uster

Strafuntersuchung wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet

Gefährlicher Spass: Sprungturm in der Badeanstalt (Symbolbild)

Gefährlicher Spass: Sprungturm in der Badeanstalt (Symbolbild)

Nach dem Badeunfall in Uster, bei dem ein 14-Jähriger ums Leben gekommen war, hat die Staatsanwaltschaft See/Oberland gegen einen 19-jährigen Mann eine Strafuntersuchung wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Er war nach dem Opfer in den See gesprungen.

Der zuständige Staatsanwalt Ulrich Bigler bestätigte am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda eine Meldung des Zürcher Senders Radio 1. Weitere Auskünfte zum Fall machte Bigler keine. Er wollte beispielsweise nicht sagen, ob sich der 19-Jährige auf freiem Fuss oder in Untersuchungshaft befindet.

Der folgenschwere Unfall hatte sich am Dienstagnachmittag im Strandbad Uster am Greifensee ereignet: Mehrere Jugendliche waren hintereinander vom Fünf-Meter-Brett in den See gesprungen. Nach dem 14-Jährigen sprang der 19-Jährige und traf den Jüngeren am Kopf.

Schwer verletzt sank der Teenager. Ein Taucher barg ihn aus einer Tiefe von sieben Metern. Die Rega flog den Jugendlichen ins Universitätsspital. Dort erlag er am gleichen Abend den Verletzungen.

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