Regenfälle

Starke Regenfälle füllen viele Keller im Wasseramt

Archivbild

Wassereinbruch

Archivbild

Die starken Regenfälle vom Sonntag und vergangener Nacht hatten es in sich. Der Verkehr auf den Autobahnen kam ins Stocken. Gleichzeitig füllten sich zahlreiche Keller, vorwiegend im Wasseramt. Besonders betroffen war Recherswil.

Aufgrund der starken Regenfälle gingen auf der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn zwischen Sonntagnachmittag und Montagmorgen mehr als 50 Meldungen ein. Sie betrafen allesamt sogenannte Wassereinbrüche in Liegenschaften. Dies hatte zur Folge, dass zahlreiche Feuerwehren im Dauereinsatz standen.

Garagen und Keller betroffen

Betroffen vom Starkregen war vor allem das Wasseramt. Dort gingen gegen 40 Meldungen ein, davon alleine 15 Meldungen aus der Gemeinde Recherswil. In Gerlafingen drang zudem Wasser in eine Tiefgarage an der Hauptstrasse ein, welches durch die Feuerwehr abgepumpt werden musste. Auch der Dorfbach schwappte an einer Stelle über das Ufer. Weitere Notrufe betrafen die Umgebung von Solothurn und eine Meldung kam aus Gretzenbach, so die Polizei.

Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen keine verletzt. Auch die Schadenssumme kann noch nicht abgeschätzt werden.

Behinderungen im Verkehr

Der starke Regen führte auch auf den Autobahnen zu Problemen. Zeitweise stockte der Verkehr zwischen der Verzweigung Wankdorf und Wiggertal bei Rothrist auf der ganzen Länge. Dies bewirkte zeitweise auch einen Rückstau auf die A5 bei Solothurn.

In den vergangenen Stunden gingen in diesen Regionen auch grosse Regenmengen nieder. Die Wetterstation in Grenchen mass laut Meteonews seit gestern Nachmittag 63.5 Liter pro Quadratmeter und Wynau deren 61 Liter. Dies entspricht mehr als der Hälfte der normalen September-Regenmenge. Darin sind die Gewitter vom Samstag nicht eingeschlossen.

Gegen Osten wurde der Regen schwächer. In Gösgen wurden nur noch 44 Liter und in Buchs-Suhr 32 Liter erreicht.

Mit den starken Regenfällen führt auch die Emme und die Oesch momentan rund 10-50-mal mehr Wasser als in den letzten Tagen. Dies ist aber noch nicht besorgniserregend.   (pks/san)

Meistgesehen

Artboard 1