Mit einem Sprengsatz an der Tür verschafften sich die Gangster, bewaffnet mit Maschinenpistolen und «Kriegsgerät» stürmten sie die Wechselbank der Migros in Genf.

Die Explosion schreckte Polizisten in der benachbarten Wache auf. Sofort wurde das Gelände abgeriegelt. Erst gegen 19:00 Uhr konnten die Menschen das Gebäude verlassen.

Den Gangstern gelang die Flucht. Die Polizei sagt, es sei Geld weggekommen. Wie viel, ist noch nicht klar. Bei einer Schiesserei konnte ein Bankräuber von der Polizei angeschossen und verhaftet werden.

Es wird vermutet, dass die restlichen Räuber über die Grenze ins benachbarte Hoch-Savoyen geflüchtet sind. Eine Kooperation mit den französischen Behörden läuft deshalb bereits. (mik)