Brigit Leuenberger

Aus der Ferne ist ein Brummen zu vernehmen. Die Schaulustigen drehen suchend ihr Köpfe in alle Himmelsrichtungen. Ein Sicherheitsverantwortlicher weist die Neugierigen an, zurückzutreten. Von Osten her fliegt der «Super Puma Cougar» den Landeplatz an, eine von Löwenzahn gelb gepunktete Wiese südlich vom Berufbildungszentrum BBZ. Unverzüglich sinkt das riesenhafte Flugobjekt tiefer, der Lärm wird penetrant, Staub und Gras wirbeln auf. Jene, die zuvor ganz nahe am Geschehen sein wollten, treten nun freiwillig zurück. Die Landung erfolgt präzis, schnell und reibungslos. Die Rotoren drehen langsamer, das Motorengeheul verstummt.

Auto kurzerhand weggehoben

Sogleich wird der fünf Tonnen wiegende Helikopter mit einem Zuggefährt verbunden. Dieses soll ihn ins Sonderzelt bringen. Doch das Unterfangen ist schwierig. Der Rotor mit einem Durchmesser von mehr als 15,5 Meter ist so einfach nicht an den Bäumen vorbeizubringen. Langsam setzt sich der Zug in Bewegung. Gleichzeitig wird an den Rotorblättern gedreht, um ein Hängenbleiben an einem Baum zu verhindern. Das Publikum beobachtet gespannt.

Ein Auto, das verbotenerweise am Strassenrand abgestellt wurde, wird von Armeeangehörigen kurzerhand weggehoben. In der dadurch entstandenen Wartezeit dürfen die unzähligen Kinder einen Blick in den Militärhelikopter werfen. Gleichzeitig erscheint am Horizont die etwas feinere «Alouette III». Einmal umkreist sie das Gelände und landet dann ebenso präzise wie ihr Vorgänger auf dem Blumenfeld.

Ab Samstag können die beiden Helikopter an der mia-Sonderausstellung «Die Schweizer Luftwaffe» in der Halle 4 besichtigt werden.