Vor rund einem Jahr, im März 2010, konnte die Kantonspolizei in Oensingen zwei Männer anhalten. Sie sind zuvor einer Anwohnerin aufgefallen, weil sie am frühen Abend im Quartier herumgeschlichen sind. Bei der Personenkontrolle fanden die Polizisten verschiedene Einbruchswerkzeuge und nahmen die mutmasslichen Einbrecher fest.

Im Rahmen der anschliessenden aufwändigen Ermittlungen konnte die Polizei den beiden Männern schliesslich 48 Einbrüche und versuchte Einbrüche in den Kantonen Bern und Solothurn zur Last legen. Die meisten haben sie zwischen Dezember 2009 und März 2010 im Kanton Solothurn begangen.

In Einfamlienhäuser eingedrungen

Mehrheitlich brachen sie in freistehende ältere Einfamilienhäuser ein, in denen niemand zu Hause war. Dabei erbeuteten sie vor allem Geld und Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken und verursachten grossen Sachschaden. Im Rahmen der Untersuchungen gelang es, einen Teil des Deliktguts sicherzustellen und an die Eigentümer zurückzugeben. Bei einigen Einbrüchen war noch eine dritte Person beteiligt, die ebenfalls ermittelt werden konnte.

Die mutmasslichen Diebe sind bosnischer, italienischer und portugiesischer Nationalität, alle Anfang 20 und im Kanton Solothurn wohnhaft. Sie sind geständig. Für ihr Handeln werden sie sich nun strafrechtlich zu verantworten haben. (rsn)