Dies berichtete die staatliche malaysische Nachrichtenagentur Bernama am Freitag. Garing hatte im Mai 2010 bei einem bewaffneten Raubüberfall in Singapur einen Mann getötet. Seine Familie hatte bis zuletzt darauf gehofft, dass die Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt wird.

Singapur gehört zu den mehreren Dutzend Staaten, in denen Todesurteile immer noch vollstreckt werden. Die Strafe kann durch einen Gnadenerlass des Staatsoberhaupts umgewandelt werden. Singapurs amtierende Präsidentin Halimah Yacob verzichtete jedoch darauf.

Nach einem Bericht von Amnesty International wurden vergangenes Jahr in dem Stadtstaat insgesamt 13 Menschen hingerichtet. Weltweit waren es mehrere Tausend, die meisten davon in China.