Ein 55-jähriger Mann aus der Region war am Sonntagmittag mit einer Kollegin im Voralpsee schwimmen. Mehrere Personen beobachteten, wie er plötzlich mit den Armen um sich schlug und anschliessend unterging. Zuerst suchten ihn anwesende Helfer im Wasser, dann Polizeitaucher. Vorerst vergeblich.

Die Sicht im See sei sehr schlecht, so dass die Taucher Schulter an Schulter schwimmen und tauchen mussten, schilderte die St. Galler Polizei die Probleme. Am Grund des Sees ist das Wasser noch rund elf Grand kalt und die Sicht beträgt maximal 30 Zentimeter.

Am Mittwochvormittag kam nun erstmals ein Sonargerät zum Einsatz. Damit können Gegenständen unter Wasser mit einem ausgesandten Schallimpuls geortet werden. Nun gelang es Polizeitauchern, den toten Mann am Grund des Sees zu entdecken und zu bergen. Es werde davon ausgegangen, dass es sich dabei um den Vermissten handle, heisst es in der Mitteilung der Polizei. Das Institut für Rechtsmedizin des Kantonsspitals St. Gallen führt aber noch eine Identifikation durch.

Aktuelle Polizeibilder vom August 2019: