Im Zuge von internen Ermittlungen habe man Unregelmässigkeiten bei der Materialbeschaffung festgestellt und den Mann im April fristlos entlassen und angezeigt, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Schwyz. Er bestätigte eine Meldung von "Tages-Anzeiger" und "Bund" vom Donnerstag.

Der Beschuldigte sei im Februar zuerst freigestellt worden, nachdem ihn die Bundeskriminalpolizei festgenommen hatte unter dem Verdacht, an illegalem Waffen- und Munitionshandel im Internet beteiligt gewesen zu sein. Bis jetzt habe man keine Kenntnis davon, dass Corpswaffen betroffen seien, sagte der Polizeisprecher.

Der Logistik-Chef sei für Beschaffungen aller Art zuständig - vom Hosenknopf bis zum Büropult. Auch Waffen und Munition gehören dazu. Der Entlassene war weder teil des Polizeicorps noch in einer Kaderposition tätig. Seine Stelle sei bereits wieder besetzt.

Laut dem Zeitungsbericht ist der Beschuldigte mittlerweile wieder auf freiem Fuss. Es bestehe keine Verdunkelungs- oder Fluchtgefahr, ermittelt wird wegen Waffenverkäufen und Weitergabe polizeiinterner Informationen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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