Die beiden mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündeten Gruppierungen hätten Trainingscamps für Dschihadisten durchgeführt, heisst es auf der Internet-Seite des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO). Die Sanktionen, die am Freitagabed in Kraft treten, beinhalten ein Waffenembargo, das Einfrieren von Vermögen, und ein Einreiseverbot in die Schweiz.

Die Gruppierung Ansar al-Scharia Bengasi ist in der zweitgrössten libyschen Stadt Bengasi verankert. Sie wird verdächtigt, in das Attentat auf die US-Vertretung verwickelt zu sein, beim dem am 11. September 2012 US-Botschafter Christopher Stevens sowie drei weitere US-Diplomaten getötet wurden.

Der Ansar-Ableger in der ostlibyschen Küstenstadt Derna schwor im Oktober der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Treue. Sie soll auch Kontakte pflegen zu Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI).