Der Mann des Opfers war für den Heizbetrieb der Siedlung zuständig. Weil er abwesend war, übernahm die Frau das Nachfüllen mit Pellets. Als sie lange ausblieb, wurde man auf das Unglück aufmerksam. Die Rettungskräfte konnte aber nur noch den Tod der Frau, Mutter eines kleinen Buben, feststellen.

Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich hat inzwischen den Tod durch Kohlenmonoxid-Vergiftung bestätigt. Bei der Lagerung von Holzpellets entsteht laut dem Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum Kohlenmonoxid (CO). Bei fehlender Lüftung kann das eine tödliche Gefahr sein.

Laut Simon Kopp, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, werden nun die Umstände des Todes geprüft und ob der Pellet-Lagerraum genügend gelüftet war. Wenn die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, werde die Öffentlichkeit informiert.