Schneechaos führt zu 15 Unfällen im Aargau

Im Kanton Aargau ist es seit Sonntagmittag zu 15 Unfällen gekommen. Eine Person wurde mittelschwer, zwei Personen leicht verletzt. Im Kanton Zürich kam es seit Samstagmorgen zu 27 Verkehrsunfällen, im Kanton Bern gab es 39 Unfälle und im Kanton Solothurn 20 Unfälle.

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Unfall Gränichen

Unfall Gränichen

Pressedienst

Am schwersten verletzt wurde ein 26-jähriger Türke, der am Morgen um fünf Uhr auf der Oberfeldstrasse in Gränichen verunfallte. Weil er viel zu schnell und mit Sommerreifen unterwegs war, geriet er eingangs Dorf ins Schleudern prallte er gegen eine Stützmauer. Die Kantonspolizei nahm dem Lenker den Führerausweis auf der Stelle ab. Der Lenker erlitt mittelschwere Kopfverletzungen und musste ins Kantonsspital Aarau gebracht werden.

Ein 26-jähriger Mann fuhr am Sonntagabend kurz vor 22.30 Uhr von Brugg-Lauffohr in Richtung Stilli. Auf der schneebedeckten Strasse geriet der Wagen ausser Kontrolle. In der Folge schleuderte das Auto von der Fahrbahn und rutschte rund hundert Meter einen steilen Abhang hinunter. Die beiden Fahrzeuginsassen klagten über Schmerzen, blieben soweit aber unverletzt. Am Auto entstand ein Sachschaden von rund 18'000 Franken.

Am Sonntagabend kurz vor 18.30 Uhr verunfallte ein 48-jähriger Mann mit seinem Wagen auf der Hauptstrasse zwischen Rümikon und Kaiserstuhl. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der Lenker die Herrschaft über das Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Jeep mit einem korrekt entgegenkommenden Wagen. Beide Beteiligten erlitten leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 35'000 Franken. Die Kantonspolizei stellte fest, dass der 48-jährige alkoholisiert war. Sie nahm ihm den Führerausweis auf der Stelle ab.

Gestern kurz vor zwölf Uhr verlor eine 34-jährige Frau auf der Staffeleggstrasse in Küttigen die Herrschaft über ihr Auto. Talwärts fahrend schlitterte sie in einer Rechtskurve geradeaus, geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen die Leitplanke. Die Frau blieb unverletzt. Am Auto und an der Leitplanke entstand beträchtlicher Sachschaden.

Bei weiteren elf Verkehrsunfällen auf schneebedeckten Fahrbahnen im ganzen Kanton blieb es bei Blechschaden. Die meisten Unfälle ereigneten sich am frühen Sonntagabend. Mittlerweile hat sich die Situation auf den Hauptachsen entspannt. Auf Nebenstrecken sind nach wie vor eine angepasste Fahrweise und erhöhte Vorsicht angezeigt.

Die Kantonspolizei Zürich musste laut einer Mitteilung am Sonntagabend und in der vergangenen Nacht an 27 Verkehrsunfälle ausrücken. In Rümlang, Regensdorf, Meilen und Uetikon am See zogen sich bei vier Kollisionen insgesamt sechs Personen leichte Verletzungen zu und wurden durch die Ambulanz ins Spital gefahren. Ursache für die Kollisionen ist das Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die winterlichen Strassenverhältnisse, das Nichtbeherrschen des Fahrzeuges sowie ungenügender Abstand.
Im Kanton Solothurn ereigneten sich seit Sontagnachmittag 20 Unfälle. Personen wurden dabei keine verletzt. Die Unfälle ereigneten sich auf den Autobahnen und in Aeschi, Bellach, Derendingen, Erlinsbach, Gerlafingen, Grenchen und Solothurn.

Im Kanton Bern gab es seit Sonntagabend 39 Verkehrsunfälle. In den meisten Fällen blieb es beim Blechschaden. Insgesamt wurden drei Personen verletzt. 18 der 39 Unfälle ereigneten sich auf Autobahnen.