Häusliche Gewalt

Schlagen, streiten, bedrohen: Acht Fälle Häuslicher Gewalt am Wochenende

Die Polizei hatte viel zu tun. In Acht Fällen kam es zu aggressiven Handlungen im Haushalt. (Symbolbild)

Häusliche Gewalt

Die Polizei hatte viel zu tun. In Acht Fällen kam es zu aggressiven Handlungen im Haushalt. (Symbolbild)

Zwischen Sonntagnachmittag und Montag früh mussten die Polizisten im Kanton Aargau insgesamt in acht Fällen wegen Häuslicher Gewalt eingreifen. In einigen Fällen kam es zu Körperverletzungen und Drohungen. Ein Streitsüchtiger musste in U-Haft.

Am frühen Sonntagnachmittag hatte in Baden ein Paar Meinungsverschiedenheiten. Der 18-jährige Schweizer griff in der Folge zum Messer und ging auf seine Freundin los. Er wurde für 20 Tage aus der Wohnung weg gewiesen. Das Opfer erlitt geringfügige Schnittverletzungen.

Die Kantons- und Regionalpolizeien waren noch in den Bezirken Lenzburg, Brugg, Rheinfelden und Zurzach in sieben weiteren Fällen im Einsatz.

- In einem Fall kam es im Bezirk Brugg zu einem Streit mit Tätlichkeiten, wobei beide  involvierten Eheleute gemäss Atemlufttest über zwei Promille hatten.

- Nachdem die Polizei an eine Häusliche Gewalt im Bezirk Lenzburg ausrückte, war der Aggressor vorerst nicht mehr vor Ort. Er kam dann während der Tatbestandsaufnahme nach Hause, war aber in einem schlechten Allgemeinzustand. Offenbar fuhr er unter Medikamenteneinfluss mit seinem Auto von der Wohnadresse weg und kehrte dann wieder zurück. Die Polizei nahm ihm den Führerausweis weg.

- Im Bezirk Zurzach gerieten ein Stiefvater und ein 15-jähriges Mädchen aneinander, wobei es zu Tätlichkeiten gekommen sein soll.

- Den gravierensten Vorfall verzeichnete die Kantonspolizei Aargau um zwei Uhr in der Nacht auf Montag: Im Fricktal geriet ein 29-jähriger Türke in Rage und traktierte seine Ehefrau. Er schlug sie mit den Fäusten und bedrohte sie mit einem Messer. Auf Verfügung des Untersuchungsrichters wurde er in Untersuchungshaft genommen. Die Frau erlitt Prellungen und musste sich im Spital untersuchen lassen.

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